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Berufsausbildungsvertrag

Allgemeine Informationen

Wenn Sie einen Lehrling einstellen, müssen Sie mit ihm*ihr einen Berufsausbildungsvertrag schließen.

Bei Fragen rund um das Thema Berufsausbildungsvertrag helfen wir Ihnen gerne weiter:

  • Abschluss und Inhalt des Berufsausbildungsvertrag
  • Fragen zur Verkürzung oder Verlängerung der Lehrzeit
  • Kündigung von Lehrverhältnissen
  • Fragen zur Ausbildungsberechtigung
  • finanzielle Fördermöglichkeiten

Ansprechpartner*innen

in Braunschweig

Ulrike Behme

Tel. 0531 1201-205
Fax 0531 1201-207
behme--at--hwk-bls.de

in Lüneburg

Uwe Meyer

Tel. 04131 712-142
Fax 04131 712-213
uwe.meyer--at--hwk-bls.de



Lehrvertrag

Der Ausbildungsvertrag und eventuell beizufügende Anlagen sind bei der zuständigen Kreishandwerkerschaft bzw. Handwerkskammer (kaufmännische Ausbildungsberufe) einzureichen.

Tipp: Nutzen Sie zur Überprüfung der Vollständigkeit der Unterlagen die Checkliste zum Lehrvertrag.

Online-Lehrvertrag

Der Online-Lehrvertrag wird gerade überarbeitet und steht Ihnen in Kürze wieder zur Verfügung.

Kostenfreie Info-Hotline

0800 4954357

Downloads

 Lehrvertrag Muster für einen betrieblichen Ausbildungsplan





Verkürzung bzw. Verlängerung der Ausbildungszeit

Wenn Sie und Ihr*e Auszubildende*r gemeinsam die Ausbildungszeit verkürzen oder verlängern möchten, müssen Sie einen entsprechenden Antrag ausfüllen und bei der Handwerkskammer einreichen:

  • Bei Verkürzung spätestens 12 Monate vor dem gewünschten Auslerndatum
  • Bei Verlängerung spätestens vier Wochen nach dem vertraglichen Ausbildungsende



Teilzeitausbildung

Die Ausbildung kann grundsätzlich auch in Teilzeit absolviert werden. Voraussetzung dafür ist, dass der*die Auszubildende sich mit Ihnen darauf verständigt. Dabei kann die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit um bis zu 50% verkürzt werden. Während sich die Ausbildungsvergütung entsprechend vermindert, verlängert sich die Ausbildungszeit -  auch über die Regelausbildungszeit hinweg (maximal auf das 1,5-fache der vorgesehenen Ausbildungsdauer). Bei der Berechnung der Ausbildungsdauer ist am Ende auf ganze Monate abzurunden.

Beispiel

Die Parteien vereinbaren eine Verkürzung von 40 Stunden auf 32 Stunden pro Woche. Das entspricht einer Verkürzung von 20% . Die Ausbildungsdauer von ursprünglich 36 Monaten verlängert sich entsprechend um 20% auf 43,2 Monate. Im Ausbildungsvertrag sind 43 Monate als Ausbildungsdauer einzutragen. Die Höchstgrenze von 54 Monaten (Regelausbildungszeit 36 Monate + 1,5 fache) wird dabei nicht überschritten. Die Ausbildungsvergütung ist anteilig zu kürzen, wie hier im Beispiel um 20%.