Wir brauchen Handwerker, nicht noch einen Studenten im 26. Semester.
Handwerkskammer

Studium abbrechen - Was tun?

Das Handwerk bietet spannende Alternativen für alle, die sich neu orientieren wollen.

Nicht für jeden ist ein Studium die richtige Wahl. Rund ein Drittel aller Bachelor-Absolventen steigt vorzeitig aus dem Studium aus. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Manche fragen sich, ob sie das theoretische Wissen jemals in der Praxis anwenden können. Anderen mangelt es an Berufsaussichten. Und für viele ist es schwierig, neben dem Studium ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Wenn Sie Ihr Studium abbrechen wollen, könnte das Handwerk eine interessante Alternative bieten.

Wenn Sie darüber nachdenken, in einem neuen Bereich durchzustarten, dann lassen Sie sich beraten und nutzen unser vielfältiges Angebot.

Unsere Berater unterstützen Sie bei

  • einem Erstgespräch zu Ihrem Profil, Ihren Qualifikationen, Ihren Vorstellungen und den Anforderungen
  • einer individuellen Planung möglicher Aus- und Weiterbildungen
  • einer individuellen Prüfung der Anrechenbarkeit von Qualifikationen
  • der Suche nach adäquaten Unternehmen
  • der Erstellung der Bewerbungsunterlagen


Sichere Arbeitsplätze und anspruchsvolle Aufgaben

Viele Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierten Nachwuchs. Die Digitalisierung hat in vielen Berufen das Berufsbild verändert. Die Ausbildungsberufe im Handwerk werden dadurch immer anspruchsvoller. Außerdem gehen viele unserer Betriebsinhaber bald in Rente. Die Chancen stehen also gut, nach der Berufsausbildung übernommen zu werden und / oder einen Betrieb selbst zu übernehmen.

Nach der Gesellenprüfung besteht die Möglichkeit, in jedem Handwerksberuf den    Meister zu machen. Dieser ist nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen gleichgestellt mit einem Bachelor-Abschluss. Ein Handwerksmeister hat damit gesellschaftlich das gleiche Ansehen, wie ein junger Mensch, der semesterlang für seinen Bachelor gepaukt hat.



Ausbildungsvergütung

Anders als im Studium erhalten Auszubildende vom ersten Tag der Berufsausbildung eine Ausbildungsvergütung. Diese ist in den meisten Fällen tariflich geregelt und steigert sich von Jahr zu Jahr.



Auslandserfahrung und Karriere

Mit einem Meisterbrief kann sich jeder in seinem Handwerksberuf selbstständig machen und so sein eigener Chef sein. Den Spruch „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“ pauken Sie dann nicht nur theoretisch, sondern erfahren praktisch, dass die Gesellschaft auf das Handwerk angewiesen ist.

Als weiteren Karriereschritt können Meister noch den  Betriebswirt im Handwerk machen, mit dem die betriebswirtschaftlichen Kompetenzen ausgebaut werden.

Für diejenigen, die sich für spannende    Erfahrungen im Ausland interessieren, bietet die Handwerkskammer die Möglichkeit, auch schon während der Berufsausbildung einige Zeit im Ausland zu verbringen.



Verkürzung der Ausbildung

Wer über eine Hochschulreife verfügt, hat die Möglichkeit - in Absprache mit dem Betrieb - die Berufsausbildung um bis zu einem Jahr zu verkürzen. Bei Beginn einer Berufsausbildung mit der Fachoberschulreife/Sekundarabschluss I kann die Ausbildung um bis zu einem halben Jahr verkürzt werden.

 

in Braunschweig

Gudrun Lindemann

Tel. 0531 1201-209
Fax 0531 1201-207
lindemann--at--hwk-bls.de

in Lüneburg

Jonas Edinger

Tel. 04131 712-149
Fax 04131 712-213
edinger--at--hwk-bls.de

in Stade

Katrin Staap

Tel. 04141 6062-35
Fax 04141 6062-90
staap--at--hwk-bls.de





Infografik für Studienabbrecher zu Alternativen im Handwerk
handwerk.de