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Ausgleichsabgabe für Schwerbehinderte

Anzeige- und Zahlungsfristen bis zum 30.6.20 verlängert

Betriebe, die nicht die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an schwerbehinderten Menschen beschäftigen, sind zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet.

Ungeachtet der Corona-Krise ist diese Abgabe grundsätzlich zu zahlen. Aufgrund der aktuellen Belastungen wird die Frist zur Anzeige der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für das Anzeigejahr 2019 jedoch vom 31. März auf den 30. Juni 2020 verlängert. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Entsprechend leitet die Bundesagentur für Arbeit bei Abgabe der Anzeige für 2019 bis spätestens 30.6.2020 kein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Ver­säu­mens der Anzei­gepf­licht zum 31.3.2020 ein und erhebt für die Zeit vom 1.4.2020 bis 30.6.2020 auch keine Säum­nis­zu­schläge.