Corona
Romolo Tavani - stock.adobe.com

Corona-Verordnung: Was gilt für das Handwerk?

Am 13. Februar 2021 ist die aktualisierte Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die Verordnung enthält erste Erleichterungen.

Die auf Basis des  Bund-Länder-Beschlusses vom 10. Februar 2021 aktualisierte Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung tritt am 13. Februar 2021 in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 7. März 2021.

Die Verordnung sieht eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns vor, enthält aber erste einzelne Erleichterungen.

Für das Handwerk bedeutet das Folgendes:

  • Probefahrten im Kfz- und Fahrradhandel sind mit Inkrafttreten der Verordnung wieder erlaubt.
  • Friseurinnen und Friseure dürfen ab 1. März 2021 wieder öffnen.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zukünftig erlaubten beruflichen Fahrgemeinschaften sind zum Tragen einer medizinischen Maske verpflichtet.

Betriebe der körpernahen Dienstleistungen

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege müssen schließen. Davon ausgenommen sind Einrichtungen für medizinisch notwendige Behandlungen wie Praxen für Podologie oder Fußpflege, Betriebe des Orthopädieschuhmacher-Handwerks und des Handwerks der Orthopädietechnik. Auch Betriebe, die Leistungen des Friseurhandwerks erbringen, dürfen ab 1. März wieder öffnen.

Groß- und Einzelhandel

Der Einzelhandel muss schließen. Weiterhin geöffnet bleiben die Geschäfte für die Versorgung mit Lebensmitteln oder mit Gütern bzw. Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Dazu zählen unter anderem:

  • Lebensmittelhandel
  • Sanitätshäuser
  • Optiker*innen
  • Hörgeräteakustiker*innen
  • Kfz- oder Fahrrad-Werkstätten (Probefahrten zulässig) sowie Reparaturwerkstätten für Elektronikgeräte
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Fotoshops

Außerdem dürfen Großhandel und Baumärkte weiterhin für gewerbliche Kund*innen öffnen.

Die Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen gelten unverändert ebenso wie die Zutrittsbeschränkungen.

Lieferdienste oder kontaktlose Übergaben außerhalb der Geschäftsräume unter Einhaltung der Abstandsregeln sind möglich.

Gastronomie

Unverändert gilt, dass Restaurants und andere gastronomische Angebote wie Imbisse und Cafés schließen müssen. Der Außer-Haus-Verkauf ist ebenso wie Lieferangebote weiter zulässig.

Kantinen, die der Versorgung von Mitarbeitenden und Studierenden dienen, dürfen nur ein Speise- und Getränkeangebot zum Mitnehmen anbieten. Die Nutzung gemeinsamer Speiseräume und -säle ist nur in Ausnahmen möglich wie z.B. für Betriebskantinen von Unternehmen der Ernährungswirtschaft oder für Betriebskantinen, in denen aus hygienischen oder sonstigen zwingenden Gründen eine Nahrungsaufnahme am Arbeitsplatz nicht möglich ist.

Der Verzehr von im Rahmen des Außer-Haus-Verkaufs abgeholten Speisen in der Öffentlichkeit ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu den Betrieben untersagt.

Die örtlich zuständigen Behörden können weitergehende Anordnungen treffen, soweit es im Interesse des Gesundheitsschutzes erforderlich ist. Über weitere Öffnungsschritte soll im Rahmen des nächsten Bund-Länder-Gipfels Anfang März beraten werden.


Fragen?

Bei Fragen zur Corona-Verordnung stehen Ihnen unsere Berater*innen unterstützend zur Seite. Sie erreichen uns per Mail unter corona@hwk-bls.de oder telefonisch:

Braunschweig

Tel. 0531 1201-288

Lüneburg

Tel. 04131 712-288

Stade

Tel. 04141 6062-13

Unsere FAQs werden entsprechend überarbeitet. Bitte beachten Sie auch die FAQs auf www.niedersachsen.de.