Junge Frau bei der Arbeit in einer Zimmerei.
hannesharnack.de - Hannes Harnack

Zwischen- und Abschlussprüfungen

Wissenswertes zu Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen

Beratung und Anmeldung

Unsere Beratung

Du hast Fragen zur Zwischen- oder Gesellen- bzw. Abschlussprüfung? Wir beraten dich rund um die Themen:

  • Anmeldung zur Prüfung
  • Zulassungsvoraussetzungen
  • vorzeitige Zulassung zur Prüfung
  • Zulassung ohne Nachweis einer Lehre (Externen-Zulassung)
  • Durchführung und Organisation der Prüfungen
  • Prüfungsinhalte
  • Befreiung von Prüfungsleistungen
  • Besonderheiten der gestreckten Prüfung


Termine für die Anmeldung

Wichtig ist, dass du dich rechtzeitig zur Prüfung anmeldest. Die Anmeldefristen sind jeweils:

Sommerprüfung1. März
Winterprüfung1. Oktober


Die Prüfungszeiträume

Nach der Anmeldung zur Prüfung gibt es einen Zeitraum, in dem die Prüfung durchgeführt wird:

SommerprüfungMai bis August
WinterprüfungNovember bis Februar



Dominik Bogenschneider

Tel. 04131 712-238
Fax 04131 712-217
bogenschneider--at--hwk-bls.de

Was passiert, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe?

Wenn du durch die Abschluss-/Gesellenprüfung fällst, erhältst du einen Bescheid über die nicht-bestandene Prüfung. Dies solltest du deinem*deiner Chef*in sofort mitteilen. Direkt mit diesem Bescheid wird dir der Antrag auf Verlängerung der Ausbildungszeit mitgeschickt. Hiermit kannst du deinen Anspruch auf Verlängerung deines Ausbildungsverhältnisses geltend machen, der bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt – längstens für ein Jahr – gilt. Insgesamt kann eine nicht-bestandene Prüfung zweimal wiederholt werden. Wiederholen musst du grundsätzlich nur die Prüfungsbereiche, bei denen du weniger als 50 Punkte erreicht hast.



Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks – Profis leisten was (PLW)

Schornsteinfegerin Judith Krauter ist Bundessiegerin im PLW 2019
ZDH

Du hast deine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung besonders erfolgreich abgeschlossen? Dann melde dich bis spätestens zum 31. August für den Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks an!

Hier hast du die Möglichkeit, dich mit anderen leistungsstarken Junggesellinnen und Junggesellen deines Gewerks zu messen und dir den Titel als Niedersachsens bzw. Deutschlands beste*r Junghandweker*in zu sichern!

mehr Infos



Was kommt nach der Gesellenprüfung?

Nach der Gesellenprüfung hast du verschiedene Möglichkeiten, dich weiterzubilden. Du kannst berufsspezifische oder kaufmännische Kurse machen, z. B. zum*zur Servicetechniker*in oder zum*zur Ausbilder*in. Du kannst aber auch den Meister in deinem Gewerk machen.

Wenn du deine Prüfung besonders gut abgeschlossen hast, kannst du unter Umständen ein Weiterbildungsstipendium erhalten.

Ohne Lehre zum Berufsabschluss

Erworbene Kompetenzen können durch eine Prüfung belegt werden

Du kannst in einigen Fällen zur Gesellenprüfung zugelassen werden, auch wenn du keine Ausbildung in dem jeweiligen Beruf absolviert hast. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung sind einschlägige berufliche Erfahrungen oder andere Qualifikationen, zum Beispiel Berufserfahrung im Ausland. In der Regel musst du viereinhalb Jahre in dem entsprechenden Beruf gearbeitet haben.

Wenn du von dem Prüfungsausschuss zur Prüfung zugelassen wirst, legst du die reguläre Gesellenprüfung ab.