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Überbrückungshilfe III Plus

Die Förderung wurde um drei weitere Monate verlängert und umfasst nun den Zeitraum Juli bis Dezember 2021.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus werden von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung ihrer betrieblichen Fixkosten unterstützt, sofern sie einen Umsatzrückgang von 30 % oder mehr zu verzeichnen haben.

Die Förderung wurde um drei weitere Monate verlängert und umfasst nun den Zeitraum Juli bis Dezember 2021. Die Konditionen entsprechenden den Konditionen derÜberbrückungshilfe III. Zusätzlich wird für die Monate Juli bis September eine sog. „Restart-Prämie“ gewährt.

Restart-Prämie

Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale die sog. „Restart-Prämie“ als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 %. Im August beträgt der Zuschuss 40 % und im September 20 %. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.



Antragstellung

Die Überbrückungshilfe III Plus kann nur über sog. prüfende Dritte beantragt werden.

Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2021. Antragstellende, deren Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus bewilligt oder teilbewilligt wurde, können für die Monate Oktober bis Dezember 2021 einen Änderungsantrag stellen.

Um eine schnelle Hilfe sicherzustellen, werden bei der Überbrückungshilfe III Plus bei allen Erstanträgen, Abschlagszahlungen in Höhe von 50 % der beantragten Förderung (max. 100.000 Euro pro Monat) gewährt.