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Handwerkskammer

Neustarthilfe Plus

Selbständige können für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 die Neustarthilfe Plus direkt beantragen

Von der Corona-Pandemie betroffene Soloselbständige können ab sofort Direktanträge auf die bis zum Jahresende verlängerte Neustarthilfe Plus für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 stellen. Damit können sie zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung für diesen Zeitraum erhalten.

Die Neustarthilfe Plus unterstützt Soloselbständige und weitere Personengruppen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit einer Betriebskostenpauschale. Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch, allerdings müssen beide Förderzeiträume separat beantragt werden.

Antragstellung

Anträge können online unterwww.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. Dezember 2021 (verlängert). Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021. Bitte beachten Sie, dass beide Förderzeiträume separat beantragt werden müssen.

Soloselbständige, die bereits die Neustarthilfe Plus für die Monate Juli bis September 2021 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können bis 31. Dezember 2021 einen neuen Antrag für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen. Sofern sich keine weiteren Änderungen ergeben haben, genügt dazu ein Klick im Antragssystem.

 Die Antragstellung für die verlängerte Neustarthilfe Plus für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die ihre Anträge über prüfende Dritte einreichen, können ab Anfang November gestellt werden.



Konditionen und Endabrechnung

Die bis Jahresende verlängerte Neustarthilfe Plus ist inhaltlich unverändert zur Neustarthilfe Plus für die Monate Juli bis September 2021. Antragsberechtigt  sind – wie auch bislang – Soloselbständige mit oder ohne Personengesellschaften sowie weitere Personengruppen. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Selbständigkeit im Haupterwerb ausgeübt wird und dass höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt wird. Auch die verlängerte Neustarthilfe Plus wird als Vorschuss ausgezahlt.

Bei der Endabrechnung müssen die Antragstellenden dann die Umsatzeinbußen darlegen und nachweisen. Wenn sie im Förderzeitraum Juli bis September bzw. Oktober bis Dezember 2021 Umsatzeinbußen von über 60 % im Vergleich zum Referenzumsatz 2019 zu verzeichnen haben, kann der Zuschuss in voller Höhe behalten werden. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, wird die Neustarthilfe Plus mit der Endabrechnung (anteilig) gekürzt und ist dann gegebenenfalls anteilig bis zum 30. September 2022 zurückzuzahlen.