Neue Checklisten für Ausbildung in Teilzeit und Schwangerschaft

Handwerkskammer entwickelt praxisnahe Orientierungshilfen für Betriebe

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Ausbildung in Teilzeit organisieren oder eine Auszubildende während Schwangerschaft und Elternzeit begleiten: Zwei neue Checklisten der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade zeigen Betrieben und Auszubildenden kompakt, worauf es dabei ankommt. Entwickelt wurden die Praxishilfen im Auftrag des Beirates Frauen.Zukunft.Handwerk der Handwerkskammer, der sich dafür einsetzt, die Rahmenbedingungen für Frauen im Handwerk weiter zu verbessern.

Die Checkliste „Teilzeitausbildung im Handwerk“ führt Betriebe durch die wichtigsten Schritte von der Abstimmung mit den Auszubildenden über Arbeitszeit und Ausbildungsdauer bis zu Berufsschule, Vergütung und Ausbildungsvertrag. Die Checkliste „Schwangerschaft bis Elternzeit während der Ausbildung“ bündelt, was Auszubildende und Betriebe rund um Mutterschutz, Schutzfristen, Elternzeit und Wiedereinstieg beachten sollten. Sie zeigt außerdem auf, wie die Ausbildung nach der Geburt, gegebenenfalls auch in Teilzeit, fortgesetzt werden kann.

„Wir wollen, dass Schwangerschaft, Familiengründung oder der Wunsch nach einer Ausbildung in Teilzeit nicht dazu führen, dass junge Frauen auf eine Ausbildung im Handwerk verzichten oder sie abbrechen. Oft gibt es gute individuelle Lösungen, man muss nur wissen, welche Möglichkeiten bestehen und was dabei zu beachten ist“, sagt Heidi Kluth, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und Vorsitzende des Beirats Frauen.Zukunft.Handwerk. Genau hier setzten die neuen Checklisten an, indem sie Betrieben und Auszubildenden Orientierung geben und konkret zeigen, welche Schritte notwendig sind. Die Checklisten sind abrufbar unter www.hwk-bls.de/teilzeitausbildung bzw. www.hwk-bls.de/vereinbarkeit-familie-beruf

Entstanden sind die beiden Arbeitshilfen im Auftrag des Beirates Frauen.Zukunft.Handwerk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Er beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, wie mehr Frauen für das Handwerk gewonnen und wie ihre beruflichen Perspektiven in den Betrieben verbessert werden können. Dabei nimmt der Beirat sowohl den Einstieg in handwerkliche Berufe als auch die Bedingungen für Ausbildung, Berufstätigkeit und berufliche Entwicklung in den Blick.



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