Fusion zur Handwerkskammer Braunschweig-Hildesheim-Lüneburg-Stade
Die Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen streben eine Fusion an — hierfür haben sich die Vollversammlungen beider Handwerskammern in ihren Sitzungen am 16. April 2026 ausgesprochen.
Die endgültige Entscheidung über die Errichtung der fusionierten Kammer trifft das Niedersächsische Wirtschaftsministerium. Geplant ist, dass die neue Handwerkskammer Braunschweig-Hildesheim-Lüneburg-Stade, die bundesweit eine der größten wäre, zum 1. Januar 2027 ihre Arbeit aufnimmt.
Ein leistungsstarker Verbund wird die Interessen des Handwerks politisch noch wirksamer vertreten, ohne die regionale Nähe zu verlieren. Zudem kann so das Dienstleistungsangebot für die Mitglieder langfristig gestärkt und, wo notwendig, ausgebaut werden.
Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Ziele der Fusion
Digitale Transofrmation, Fachkräftemangel, neue Förderstrukturen und steigende regulatorische Anforderungen — um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und eine starke Stimme des Handwerks zu bleiben, streben die Handwerkskammern eine Fusion ein. Dabei werden primär folgende Ziele verfolgt:
Fusionsausschuss
Zur Vorbereitung der Fusion wurde ein Fusionsausschuss eingerichtet. Der Fusionsausschuss besteht aus den Präsidiumsmitgliedern sowie aus der Hauptsgeschäftsführung beider Kammern.
Mitglieder der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
- Detlef Bade, Präsident
- Heidi Kluth, Vizepräsidentin
- Lutz Scholz, Vizepräsident
- Matthias Steffen, Hauptgeschäftsführer
- Frank Twele, Stv. Hauptgeschäftsführer
Mitglieder der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen
- Delfino Roman, Präsident
- Thorsten Ußkurat, Vizepräsident
- Hartmut Kahmann, Vizepräsident
- Ina-Maria Heidmann, Hauptgeschäftsführerin
- Simon Kreipe, Stv. Hauptgeschäftsführer
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