Warnung, Achtung, Meldung, Bitte beachten, Hinweis
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Warnmeldungen

Hier finden Sie Warnungen zu unseriösen Geschäftspraktiken und Betrugsversuchen

Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor einem amerikanischen, wahrscheinlich eher Schweizer Formularaussender, der Digi Medien GmbH aus Wilmington/Delaware. Wer das Formular ausfüllt und zurückschickt, verpflichtet sich auf Kosten von jährlich netto 899 € über zwei Jahre.

Der Schutzverband warnt ausdrücklich vor einer übereilten Unterschrift und Rücksendung derartiger Formulare.

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Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel- und Gastgewerbe (BGN) warn vor Anrufen, in denen sich jemand als BGN-Mitarbeiter ausgibt und kostenpflichtige Hygieneschulungen verkaufen möchte. In dem Telefon behauptet der angebliche BGN-Mitarbeiter, dass der Betrieb einen Kontrollbesuch bekäme und Bußgelder fällig werden.

Die BGN weist darauf hin, dass sie nichts am Telefon verkauft und Leistungen in der Regel im Mitgliedsbeitrag enthalten sind.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen warnt vor einer neuen Corona-Betrugsmasche: Zurzeit sind E-Mails im Umlauf, die den Anschein erwecken, vom Bundesministerium für Gesundheit versendet wurden zu sein. Der Absender der E-Mail lautet poststelle@bundesministerium-gesundheit.com.

In der E-Mail werden neue Corona-Arbeitsschutzregeln angekündigt, die sofort verbindlich gelten sollen. Diese Information ist mit dem Aufruf verknüpft, den beigefügten Anhang mit den neuen Regelungen auszudrucken. Die schadhafte Datei mit dem Namen Arbeitsschutzregel-Corona-September.pdf.js befindet sich direkt im Anhang der E-Mail in einer ZIP-Datei mit dem Namen Bund-Arbeitsschutzregel-Corona-September-1.zip. Es handelt sich hierbei um den Downloader für eine Schadsoftware.

Die ZAC rät davon ab, den Anhang zu öffnen. Falls der Anhang doch geöffnet wurde, sollte der Computer mit einer Anti-Viren-Software geöffnet werden.  Zusätzlich sollte Anzeige bei der Polizei gestellt werden.

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Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V. warnt vor gefälschten Rechnungen mit dem Absender United Hosting Deutschland, die per E-Mail verschickt werden. Abgerechnet werden Kosten für eine Domain-Registrierung in Höhe von rund 200 Euro.

Die Schreiben enthalten zehnmal den Begriff Rechnung und lediglich viermal den Begriff Angebot. Der Verband geht daher von einer bewussten Verschleierung des Angebotscharakters derartiger Formulare aus. Hinzu kommt, dass die Herkunft der Formulare nicht angegeben wird (fehlende Adresse) und eine spanische Bankverbindung angegeben ist.

Der Schutzverband rät daher davon ab, auf die Mail zu reagieren bzw. Unterschrift zu leisten.

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Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor Angeboten der GBB Ltd., Majuro, Marshall Island. Versendet wird ein Eintragungsantrag für ein gelbes Branchenbuch, der korrigiert oder ergänzt werden soll. Bei Unterschrift wird ein Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren und Kosten von insgesamt 2.340 Euro abgeschlossen.

Der Schutzverband bezweifelt neben der Angemessenheit des Preises auch die Herkunft des Antrags und geht davon aus, dass es sich bei der Firma mit Sitz auf den Marshallinseln höchstwahrscheinlich um eine Briefkastenfirma handelt. Die Internetseite, auf die der Eintrag erscheinen soll, enthält zudem kein Impressum und die dahinterstehende URL wurde anonym angemeldet.

Angesichts dieser Ungereimtheiten und der offensichtlichen Intention, die eigene Identität zu verschleiern, warnt der Schutzverband ausdrücklich davor, auf derartige Angebote zu reagieren bzw. Unterschrift zu leisten.

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Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor Abrechnungen, die den Anschein erwecken, von einem Amtsgericht zu stammen. In den vorliegenden Fällen wird ein Betrag von 349,00 Euro für „Kassenschuss [sic!] gem. § 13 /GnotKG, Anmeldung Handelsregister“ abgerechnet. Auf den ersten Blick erweckt das Schreiben den Anschein, von offizieller Stelle zu sein: Oben links befinden sich das Landeswappen sowie der Hinweis Land „Bundesland“ und Amtsgericht „Stadt mit Amtsgericht. Die Absenderangabe über dem Adressfeld enthält den Hinweis „ZS Zahldienststelle Amtsgericht X“. Eine Absenderadresse fehlt hingegen.

Der Schutzverband warnt im konkreten Fall vor unberechtigten Zahlungen, da die Abrechnungen nicht vom Amtsgericht stammen und empfiehlt grundsätzlich Formulare mit amtlichem Anstrich genau zu prüfen. Der Schutzverband hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

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Die Polizeiinspektion Braunschweig warnt aus aktuellem Anlass vor Dieben, die aus Kleintransportern Markenwerkzeug klauen. Die Täter spähen dabei zielgerichtet Handwerksfirmen aus und brechen dann zumeist nachts die Kraftfahrzeuge von Handwerkern auf.

Die Polizei weist darauf hin, dass Werkzeug nicht offen im Auto herumliegen, das Fahrzeug sicher verschlossen sein und möglichst sicher abgestellt werden sollte.



Diese Tipps gibt die Polizei

1. Rüsten Sie Ihr Fahrzeug mit einer Alarmanlage aus

Alarmanlagen sind auch im Auto ein wichtiger Sicherungsfaktor. Anlagen mit Innenraumüberwachung reagieren auch dann, wenn die Fenster aus Versehen offengelassen wurden. Anlagen dieser Art können auch nachträglich eingebaut und mit einem Ortungssystem verbunden werden.

2. Machen Sie es Dieben durch den Einbau von Spezialschlössern schwierig

Türen und Heckklappen können mit speziellen „Bolzenriegelschlössern“ verstärkt werden. Diese Zusatzschlösser verfügen über besonders lange und stabile Bolzen, die sehr schwer aufzubrechen sind.

3. Parken Sie nur auf geeigneten Parkplätzen

Parken Sie mit der Seiten- oder Hecktür unmittelbar sehr nah an Hauswand oder Garage, so dass Seiten- oder Hecktür nicht geöffnet werden kann. Wählen Sie belebte und beleuchtete Parkplätze, Parkstreifen etc.

4. Prüfen Sie immer, ob Ihr Kraftfahrzeug auch abgeschlossen ist

Manche Diebe stören mit einem Störsender („Jammer“) die Verbindung zwischen elektronischen Funkschlüssel und Fahrzeugschlüssel, so dass das Fahrzeug nicht verriegelt wird. Da es in der Regel keine Aufbruchspuren gibt, ist der Halter in der Beweispflicht. Sie sollten daher stets darauf achten, dass die Verriegelung mit einem Lichtsignal quittiert wird. Händisch auf Verriegelung prüfen ist immer die sicherste Lösung!

5. Bringen Sie an Ihrem Kraftfahrzeug einen Sichtschutz an

Lassen Sie die Scheiben Ihres Kfz von innen mit Spezialfolie bekleben oder Ihren Neuwagen gleich vom Hersteller mit Sichtschutz ausrüsten. Denken Sie an blickdichte Kofferraumabdeckungen! Die Werkzeugbeute sollte von potenziellen Dieben von außen nicht ins Visier genommen werden können.

6. Sichern Sie Koffer und Kisten

Werkzeugkoffer und -kisten sollten mit Zusatzschlössern im Laderaum fixiert oder an der Karosserie verschraubt werden.

7. Notieren Sie sich die Individualnummern

Notieren Sie sich die Typennummer und die Individualnummer. Dies dient Ihnen auch als Eigentumsnachweis, wenn das Diebesgut irgendwo auftaucht. Hochpreisige Geräte können oftmals auch beim Hersteller registriert werden und der Diebstahl kann dort gemeldet werden. Viele Hersteller betreiben eine firmeneigene Herstellerfahndung. Wenn der Täter ein Ersatzteil bestellt oder Arbeitsgeräte zur Reparatur gibt, fliegt er auf.