Ginkgofest der Handwerkskammer

Präsident Bade: „Starke Kommunen brauchen ein starkes Handwerk“

Vier Personen stehen in einer Reihe: (v. l.) Hauptgeschäftsführer Matthias Steffen, Vizepräsident Lutz Scholz, Vizepräsidentin Heidi Kluth und Kammerpräsident Detlef Bade
Bauerfeld / Handwerkskammer
(v. l.) Hauptgeschäftsführer Matthias Steffen, Vizepräsident Lutz Scholz, Vizepräsidentin Heidi Kluth und Kammerpräsident Detlef Bade

Die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Kommunalpolitik hat der Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Detlef Bade, anlässlich des Ginkgofests am Donnerstag in Braunschweig hervorgehoben. Mit Blick auf die Kommunalwahlen im September betonte Bade: „Starke Städte und Gemeinden brauchen ein starkes Handwerk, und ein starkes Handwerk braucht gute Rahmenbedingungen.“ Viele Entscheidungen, die die Betriebe im Alltag unmittelbar beträfen, würden vor Ort getroffen, etwa bei Gewerbeflächen, Straßen, Berufsschulen oder Genehmigungen. Deshalb sei der vertrauensvolle Austausch zwischen Handwerk und Kommunalpolitik wichtiger denn je.

Außerdem ging Bade auf die bevorstehende Fusion der Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen ein. Die Zusammenführung sei eine Investition in die Zukunft des Handwerks: „Gemeinsam können wir unsere Kräfte bündeln, unsere Bildungsangebote weiterentwickeln und die Interessen unserer Mitgliedsbetriebe noch wirkungsvoller vertreten.“ Gleichzeitig bleibe die regionale Nähe zu den Betrieben ein zentrales Anliegen der neuen Kammer.

Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk waren im Hof der Handwerkskammer am Braunschweiger Burgplatz zum traditionellen Ginkgofest zusammengekommen. Unter ihnen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, aus den Städten und Landkreisen der Region sowie aus den Handwerksorganisationen und Partnerinstitutionen.