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Fotostudio Sascha Gramann

Der Weg zum Meister

Der Meistertitel ist Gütesiegel und Auszeichnung zugleich - nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus.

Ja zum Meister

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister stehen auf dem Boden einer jahrhundertelangen Tradition. Zwar ist der Meisterbrief in einigen Gewerken keine zwingende rechtliche Voraussetzung mehr für eine Existenzgründung – es gilt aber nach wie vor: Wer den Meisterbrief erworben hat zeigt, dass er über Fachkompetenz, technisches Know-how, Führungswissen und soziale Kompetenz verfügt. Kein anderer Berufsstand genießt bei Kunden, in der Öffentlichkeit und im Handwerk selbst ein so hohes Ansehen und Vertrauen. Und: Der Meisterbrief öffnet viele Türen. Sie können ein eigenes Unternehmen gründen, als angestellter Meister arbeiten oder aber einen bestehenden Betrieb übernehmen.

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Übrigens: Die Bezeichnung "Meister" in Verbindung mit einem Handwerk darf nur führen, wer nach der Handwerksordnung die Meisterprüfung in diesem Handwerk bestanden hat. Der Meistertitel ist gesetzlich geschützt.

Das bringen Sie mit

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade nimmt in 21 Gewerken die Meisterprüfung ab. Wenn Sie sich in einem dieser Berufe zum Handwerksmeister qualifizieren möchten, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
 

  • Sie haben einen Gesellenbrief
  • oder eine andere Abschlussprüfung und bis zu 24 Monate Berufserfahrung.

Ausnahmen sind möglich. Wir helfen Ihnen bei Fragen zu Ihrem individuellen Fall gerne weiter.

 

Heike Krebs

Tel. 0531 1201-221
Fax 0531 1201-207
krebs--at--hwk-bls.de

Astrid Schröder

Tel. 04131 712-123
Fax 04131 712-217
astrid.schroeder--at--hwk-bls.de

Unsere Meisterberufe

22 Gewerke - 1 Ziel: Kommen Sie in unsere Technologiezentren und machen Sie den Meister - wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg.

  • Augenoptiker
  • Bäcker
  • Bestatter
  • Dachdecker
  • Elektrotechniker
  • Feinwerkmechaniker
  • Fliesenleger
  • Friseur
  • Informationstechniker
  • Installateur- und Heizungsbauer
  • Karosserie- und Fahrzeugbauer
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Landmaschinenmechaniker
  • Maler und Lackierer
  • Maurer
  • Maurer und Betonbauer
  • Metallbauer
  • Müller
  • Steinmetz und Steinbildhauer
  • Tischler
  • Zimmerer
  • Zweiradmechaniker

Wir machen Sie fit

Wir bieten für viele Gewerke Vorbereitungslehrgänge an. Dort bereitet Sie unser Team in hochmodernen Werkstätten und Unterrichtsräumen optimal und praxisnah auf Ihre Meisterprüfung vor. Die Lehrgänge finden meist in Teilzeit (dual), einige aber auch in Vollzeit statt.

Der Besuch eines Meistervorbereitungskurses ist zwar keine Zulassungsvoraussetzung für die Meisterprüfung, doch hat die Erfahrung gezeigt, dass sich die Teilnahme positiv auf die Leistung auswirkt und Ihnen für Ihre Zukunft mehr Vertrauen in das eigene Wissen und Können gibt.

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So werden Sie Meister

In vier Schritten zum Meister

Die Meisterprüfung ist in vier Teile gegliedert, wobei Sie die Teilprüfungen unabhängig voneinander ablegen können:

  • Teil I
    Praktische Prüfung
  • Teil II
    Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse
  • Teil III / "Geprüfter Fachmann für Kaufmännische Betriebsführung (HwO)"
    Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse
  • Teil IV / "AdA – Ausbildung der Ausbilder"
    Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse

Dauer und Inhalt der Ausbildung der Teile I und II sind vom jeweiligen Beruf, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll, abhängig. Die Teile III und IV sind für alle Handwerksberufe gleich.

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Übrigens: Seit 2016 führen wir anstelle des bisherigen Teil III der Meisterprüfung den "Geprüften Fachmann für Kaufmännische Betriebsführung (HwO)" und anstelle des bisherigen Teil IV der Meisterprüfung den Lehrgang "AdA – Ausbildung der Ausbilder" durch. Damit erwerben Sie unabhängig von der Meisterprüfung anerkannte Abschlüsse, die Sie für leitende Aufgaben in der mittleren Führungsebene qualifizieren. Wenn Sie diese Weiterbildungen im Rahmen der Meistervorbereitung buchen, ist eine Förderung (Aufstiegs-BAföG) möglich.

Für Meisterschüler ersetzt der Lehrgang "Geprüfter Fachmann für kaufmännische Betriebsführung (HwO)" den Teil III der Meistervorbereitung und der Lehrgang "AdA – Ausbildung der Ausbilder" den Teil IV der Meisterprüfung. Sie können sich also mit diesen Abschlüssen von den Teilen III und IV der Meisterprüfung befreien lassen.

Die Meisterprüfungsordnung sowie die Prüfungsanforderungen im praktischen und fachtheoretischen Teil (Teile I und II) des jeweiligen Handwerks können bei der Handwerkskammer eingesehen werden.

Die Verordnung für die Meisterprüfung für die Teile III und IV der Meisterprüfung ist für alle Gewerke gleich. Diese können Sie hier herunterladen. Außerdem finden Sie hier die Verordnung über das Zulassungs- und Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk als Download.

 Verordnung über das Zulassungs- und Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk

 Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben



Das kostet die Meisterprüfung

  • Teil I: 350 Euro
  • Teil II: 300 Euro
  • Teil III: 250 Euro
  • Teil IV: 250 Euro
  • Teil I und II zusammen: 600 Euro
  • Teil III und IV zusammen 400 Euro 
  • Ablegen der Prüfung in allen Teilen zusammen: 900 Euro (nicht in allen Gewerken möglich)

Hinweis: Vom 01.09.2017 bis zum 31.12.2019 unterstützt das Land Niedersachsen die Kosten der Vorbereitung und der Meisterprüfung mit 4.000 Euro.

 Mehr Infos gibt es bei der NBank...



Aufstiegs-BAföG

Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Wenn Sie für die Vorbereitung zur Meisterprüfung einen Lehrgang besuchen, können Sie einen Antrag auf staatliche Förderung stellen. Das sogenannte Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) unterstützt die Weiterbildung von Handwerkern, Technikern und anderen Fachkräften.

weitere Fördermöglichkeiten



Zur Prüfung anmelden

Um sich zur Prüfung anzumelden, benötigen wir den von Ihnen ausgefüllten Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung. Zusätzlich benötigen wir folgende Unterlagen:

  • in Kopie: Amtliches Ausweisdokument (z. B. Personalausweis); bei Namensänderung: Urkunde über Namensänderung, Heiratsurkunde
  • in Kopie: Gesellenprüfungszeugnis/Abschlussprüfungszeugnis

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  • Falls Gesellenprüfung/Abschlussprüfung nicht im Prüfungsberuf abgelegt wurde: Arbeitsbescheinigung über Vollbeschäftigung im Prüfungsberuf (im Original)
  • Beglaubigte Bescheinigungen bzw. Zeugnisse über bestandene Meister-, Diplom- oder Techniker-Prüfungen oder sonstige Fortbildungsprüfungen
  • Bei bereits erfolgter Zulassung zur Meisterprüfung durch eine andere Kammer oder bereits abgelegten Teilprüfungen a) Zulassungsbescheid, b) beglaubigte(s) Prüfungszeugnis(se)
  • Bei Wiederholungsprüfungen: Bitte veranlassen Sie, dass wir von der zuletzt prüfenden Kammer eine Kopie der Prüfungsniederschrift erhalten.


Anträge

Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung

Anmeldung zur Wiederholung einer Teil-Meisterprüfung

Antrag auf Zulassung zur Fortbildungsprüfung


Anschriften

Region Braunschweig
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Meisterprüfung
Burgplatz 2 + 2 a
38100 Braunschweig



Region Lüneburg und Stade
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Meisterprüfung
Friedenstraße 6
21335 Lüneburg

Die Meisterfeier

Ein krönender Abschluss 

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Gramann

Alle Meister, die ihre (Teil-) Prüfung bei uns abgelegt haben, laden wir einmal im Jahr zu einer großen Meisterfeier in die Braunschweiger Stadthalle ein.

  mehr Infos  

Save the Date

Die nächste Meisterfeier findet am 5. April 2019 statt. Der Einladungsversand erfolgt im Frühjahr 2019.

 

Jessica Riechers

Tel. 0531 1201-122
Fax 0531 1201-595-122
riechers--at--hwk-bls.de



Meistertitel im Alltag von Bedeutung

Karsten Kroker hat in der Abendschule die vorbereitenden Meisterkurse besucht, bestand seine Prüfung zum Feinwerkmechanikermeister mit Bestnote. Damit hat er ein Ziel erreicht, das er sich bereits vor längerer Zeit gesteckt hatte: Umso stolzer ist er auf das Ergebnis: „Ich war überrascht, der Beste meines Jahrgangs zu sein“, sagt er.

Den Meistertitel habe er für sich aber auch für die Kunden erwerben wollen. „Im Kundengespräch und in der Außenwirkung ist der Titel von Bedeutung“, sagt der Handwerker, der nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker keine monotonen Arbeiten am Band erledigen wollte und mehr Abwechslung in einem Braunschweiger Handwerksbetrieb fand.

Seine guten Noten erklärt er mit seiner Berufserfahrung: „Vieles aus dem Alltag konnte ich in den Meisterkursen anwenden.“ Die Abendschule war laut Kroker dennoch ein hartes Brot. „Da muss die Familie schon mitspielen. Neben den Kursen ist auch die Prüfungsvorbereitung in der Freizeit sehr zeitaufwändig.“