Meisterbrief

Der höchste Titel im Handwerk

Überblick


Meisterbrief der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

© Handwerkskammer / Bartel


Der Meisterbrief ist der höchste Titel, den das Handwerk vergibt. Mit dieser Qualifizierung können Sie sich in Ihrem Beruf selbstständig machen und Lehrlinge ausbilden. Durch das hohe Ansehen, das der Titel genießt, haben Sie einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil beim Kunden.

So werden Sie Meister


So werden Sie Meister

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade nimmt in 21 Gewerken die Meisterprüfung ab. Wenn Sie sich in einem dieser Berufe zum Handwerksmeister qualifizieren möchten, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
 
  • Sie haben einen Gesellenbrief oder
  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung in dem Handwerk.
Ausnahmen sind möglich. Wir helfen Ihnen bei allen Fragen gerne weiter.

Astrid Schröder

Telefon 04131 712-123
Fax 04131 712-217

Heike Krebs

Telefon 0531 1201-221
Fax 0531 1201-207

Unsere Meisterberufe


  • Augenoptiker
  • Bäcker
  • Bestatter
  • Dachdecker
  • Elektrotechniker
  • Feinwerkmechaniker
  • Friseur
  • Informationstechniker
  • Installateur und Heizungsbauer
  • Karosserie und Fahrzeugbauer
  • Klempner
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Landmaschinenmechaniker
  • Maler und Lackierer
  • Maurer und Betonbauer
  • Metallbauer
  • Müller
  • Steinmetz und Steinbildhauer
  • Tischler
  • Zimmerer
  • Zweiradmechaniker

Prüfung zum Meister


Prüfung zum Meister

Die Meisterprüfung ist in vier Teile gegliedert:
 
  • Teil I - Praktische Prüfung
  • Teil II - Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse
  • Teil III - Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse
  • Teil IV - Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse 
Die Teilprüfungen können unabhängig voneinander abgelegt werden.

Die Meisterprüfungsordnung sowie die Prüfungsanforderungen im praktischen und fachtheoretischen Teil des jeweiligen Handwerks können bei der Handwerkskammer eingesehen werden.

Das kostet die Meisterprüfung


Das kostet die Meisterprüfung

  • Teil I: 350 Euro
  • Teil II: 300 Euro
  • Teil III: 250 Euro
  • Teil IV: 250 Euro
 
 
  • Teil I und II zusammen: 600 Euro
  • Teil III und IV zusammen 400 Euro 
  • Ablegen der Prüfung in allen Teilen zusammen: 900 Euro (nicht in allen Gewerken möglich)

Zur Prüfung anmelden


Zur Prüfung anmelden

Bitte laden Sie sich hier den Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung herunter. Folgende Unterlagen benötigen wir zusätzlich:
 
  1. in Kopie: Geburtsurkunde; bei Namensänderung: Urkunde über Namensänderung, Heiratsurkunde
  2. in Kopie: Gesellenprüfungszeugnis/Abschlussprüfungszeugnis
  3. Falls Gesellenprüfung/Abschlussprüfung nicht im Prüfungsberuf abgelegt wurde im Original: Arbeitsbescheinigung über mindestens 24 Monate Vollbeschäftigung im Prüfungsberuf
  4. Beglaubigte Bescheinigungen bzw. Zeugnisse über bestandene Meister-, Diplom- oder Techniker-Prüfungen oder sonstige Fortbildungsprüfungen
  5. Bei bereits erfolgter Zulassung zur Meisterprüfung durch eine andere Kammer oder bereits abgelegten Teilprüfungen: a) Zulassungsbescheid, b) beglaubigte(s) Prüfungszeugnis(se), c) Unterlagen der Ziffern 1 und 2
  6. Bei Wiederholungsprüfungen: Bitte veranlassen Sie, dass wir von der zuletzt prüfenden Kammer eine Kopie der Prüfungsniederschrift erhalten.
 
Anschriften  
   
Region Braunschweig Region Lüneburg und Stade
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Meisterprüfung Meisterprüfung
Burgplatz 2 + 2 a Friedenstraße 6
38100 Braunschweig 21335 Lüneburg

 

Die Meisterfeier


Die Meisterfeier

Wir veranstalten für alle Meister, die ihre (Teil-)Prüfung bei uns abgelegt haben, einmal im Jahr eine große Meisterfeier in der Braunschweiger Stadthalle.

Alle 453 Meisterinnen und Meister, die ihre Prüfung im Jahr 2016 bestanden haben, wurden auf der Meisterfeier am 28. April 2017 geehrt.

Wir bereiten Sie auf die Prüfung vor


Wir bereiten Sie auf die Prüfung vor

Für viele Berufe bietet die Handwerkskammer Vorbereitungslehrgänge an. Die Lehrgänge finden meist in Teilzeit, einige aber auch in Vollzeit statt.

Bei uns lernen Sie:
 
  • die Fachpraxis
  • die Fachtheorie
  • betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse
  • berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse 
Der Besuch eines Vorbereitungslehrgangs ist nicht vorgeschrieben, für den erfolgreichen Abschluss einer Meisterprüfung aber empfehlenswert. Die Aufnahme in einen Lehrgang enthält nicht die Zulassung zur Prüfung.

Unsere Vorbereitungslehrgänge


  • Bäcker (berufsbegleitend)
  • Elektrotechniker, Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Feinwerkmechaniker (berufsbegleitend)
  • Fliesenleger (berufsbegleitend)
  • Friseure (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Holz- und Bautenschützer (berufsbegleitend)
  • Installateur und Heizungsbauer (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Karosserie- und Fahrzeugbauer (berufsbegleitend)
  • Kraftfahrzeugtechniker (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Landmaschinenmechaniker (Vollzeit)
  • Maler und Lackierer (berufsbegleitend)
  • Maurer und Betonbauer (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Metallbauer (berufsbegleitend)
  • Steinmetz- und Steinbildhauer (Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Tischler (berufsbegleitend)
  • Zimmerer (Vollzeit und berufsbegleitend)

Finanzielle Unterstützung


Finanzielle Unterstützung

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - Das Meister-BAföG

Wenn Sie für die Vorbereitung zur Meisterprüfung einen Lehrgang besuchen, können Sie einen Antrag auf staatliche Förderung stellen. Das sogenannte Meister-BAföG (neu: Aufstiegs-BAföG) unterstützt die Weiterbildung von Handwerkern, Technikern und anderen Fachkräften.
 
Anträge können bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) gestellt werden.

Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG
Zum 1.08.2016 treten umfassenden Änderungen in Kraft. Die wichtigsten Informationen finden Sie hier zusammengefasst.
Weiterführender Link www.meister-bafoeg.info

Mit dem Meistertitel studieren


Mit dem Meistertitel studieren

Als Handwerksmeister können Sie in Niedersachsen an einer Hochschule studieren.


Sie haben Ihren Meistertitel in der Tasche, aber kein Abitur und möchten nun an die Uni? Einer akademischen Laufbahn steht Ihnen nichts im Wege. Alle Meisterinnen und Meister können an einer niedersächsischen Hochschule ein wissenschaftliches Studium aufnehmen. Hierfür ist neben der bestandenen Meisterprüfung kein weiterer Leistungsnachweis erforderlich.
 
Studium und Meisterprüfung verbinden
Gesellen können Meisterprüfung und Studium miteinander verbinden. An der Hochschule 21 können Gesellen mit dem Studium nicht nur den akademischen Bachelor-Abschluss machen, sondern haben gleichzeitig die ersten Teile für die Meisterprüfung erledigt.
Weiterführender Link www.hs21.de

Betriebswirt (HwO)


Betriebswirt (HwO)

Als Meister zur Führungskraft


Wir bieten Ihnen eine Weiterbildung zur Führungskraft an mit dem Lehrgang "Geprüfter Betriebswirt (HwO)". Dazu brauchen Sie den handwerklichen Meisterbrief oder einen vergleichbaren Abschluss.
 
Schwerpunkte des Lehrgangs sind:
 
  • Unternehmensstrategie
  • Unternehmensführung
  • Personalmanagement
  • Innovationsmanagement 
Der Lehrgang findet in Teilzeit an unseren drei Standorten statt, in Stade auch in Vollzeit.