Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Zuschüsse für die Unternehmensberatung

Förderung von bis zu 4.000 Euro Beratungskosten für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

Die Hilfestellung eines externen Unternehmensberaters kann sinnvoll sein, um den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise entgegenzutreten. Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das bestehende Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows" um ein Modul für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ergänzt.

Das Modul, das in Form eines Sofortprogramms umgesetzt wird und zunächst bis zum 31.12.20 in Anspruch genommen werden kann, ermöglicht eine Vollfinanzierung der Beratungskosten bis zu einem Maximalbetrag von 4.000 Euro.



Wer kann die Förderung beantragen?

Unternehmen, die unter den wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der Corona-Epidemie leiden und die Bedingungen der KMU- sowie der De-minimis-Regelung erfüllen, sind antragsberechtigt.

Wie sieht die Förderung konkret aus?

Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung). Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch Rechnungsbeträge, die über die 4.000 Euro hinausgehen vom Unternehmen selbst zu tragen.

Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt. Damit wird das Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.

Wo können die Hilfen beantragt werden?

Die Antragsstellung erfolgt online über das bestehende BAFA-Portal. Dem Antrag ist eine kurze Begründung beizufügen, in welcher Form das Unternehmen von der Krise betroffen ist.