Maniküre, Kosmetik, Nagelstudio, Nagelpflege, Kosmetiksalon, Mundschutz, Hygiene
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Was gilt für Kosmetik- und Nagelstudios?

Seit 8. März darf die Arbeit wieder unter Einhaltung verschiedener Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen erfolgen.

Die bislang geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe wie Kosmetik- und Nagelstudios dürfen seit dem 8. März 2021 – unabhängig von der Inzidenz – wieder öffnen. Neben den allgemeinen Hygieneregeln müssen Beschäftigte ebenso wie Kund*innen medizinische Masken ohne Ausatemventil tragen. Wie bereits vor dem Shutdown sind zudem die Kundendaten zu dokumentieren.

Werden Arbeiten durchgeführt, bei denen der*die Kund*in die Maske nicht durchgehend tragen kann, müssen die Kund*innen einen gültigen negativen Corona-Test vorweisen.

Aktuelle Informationen zur Testpflicht für Beschäftigte entnehmen Sie bitte den Meldungen auf www.niedersachsen.de. Zusätzlich empfehlen wir die Rücksprache mit dem zuständigen Ordnungsamt.

Neben den Vorgaben aus der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind derSARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und dieSARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesarbeitsministeriums zu berücksichtigen. Diese branchenübergreifenden Vorgaben und Regelungen werden durch denSARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) konkretisiert.

Häufig gestellte Fragen

Bitte beachten Sie auch die FAQs aufwww.niedersachsen.de sowie dieFAQs der BGW. Weitere FAQs zum Thema Corona-Tests finden Sie hier.

Ja, Hausbesuche sind grundsätzlich unter Einhaltung der auch für die Salons geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen (s. Punkt 4 - SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen) erlaubt.

Darüber hinaus sollen während der Tätigkeit grundsätzlich unnötige Kontakte zu weiteren Personen im Haushalt vermieden werden, beispielsweise durch räumliche Trennung und zeitliche Entzerrung.

Ob die Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen im privaten Umfeld des Kunden oder der Kundin möglich ist, ist vor dem Hausbesuch zu prüfen und sicherzustellen.


Inhalt aktualisiert am 10. März 2021

Das Testergebnis eines PCR-Tests darf nicht älter als 24 Stunden sein. Schnelltests und Selbsttests dürfen nicht älter als 12 Stunden sein.

Selbsttests benötigen eine Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinpro-dukte (BfArM). Eine Liste der zugelassenen Selbsttests finden Siehier. Eine Liste der verfügbaren und zugelassenen PoC-Antigen-Schnelltests finden Siehier.

In allen Fällen muss das negative Testergebnis von der durchführenden Stelle digital oder in Papierform bestätigt wurden sein. Die Bescheinigung muss dabei folgende  Mindestanforderungen erfüllen.


Inhalt aktualisiert am 24. März 2021
Nein, das ist nicht zulässig. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Test direkt im Kosmetikstudio in Anwesenheit der dort beschäftigten Personen durchzuführen (s. u.).

Inhalt aktualisiert am 6. April 2021

Im Idealfall wird die Testung mittels Schnell- oder Selbsttest unter den untenstehenden Anforderungen vor Ort ermöglicht:

Selbsttest

Im Falle eines sog. Selbsttests ist der Test vor dem Betreten der Dienstleistungseinrichtung in Anwesenheit einer Person dieses Betriebs von dem*der Kund*in selbst durchzuführen.

PoC-Antigent-Test („Schnelltest“)

Im Falle einer Testung mittels des sog. Schnelltests muss die Durchführung durch eine von der Einrichtung beauftragten und geschulten (muss kein medizinisches Fachpersonal sein) Person vor dem Betreten der Einrichtung erfolgen.

Auf Verlangen des*der Kund*in ist das Testergebnis durch den Dienstleistungsbetrieb zu bestätigen (Name, Datum und Uhrzeit).

Wenn kein gültiger Corona-Test mit negativen Testergebnis nachgewiesen werden kann und die Testung auch nicht vor Ort durchgeführt werden kann, kann die Behandlung nicht erfolgen.

Inhalt aktualisiert am 11. März 2021

Bei einem positiven Testergebnis, darf die betroffene Person die Einrichtung nicht betreten. Ferner ist sofort das örtlich zuständige Gesundheitsamt unter Nennung der Kontaktdaten über das positive Testergebnis zu informieren.

Inhalt aktualisiert am 8. März 2021

PCR-Tests sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal – die Auswertung durch Labore.

Antigen-Schnelltests für SARS-CoV-2 funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Durchgeführt werden können sie nur durch geschultes Personal – dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort.

Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut Qualität und Aussagekraft der Tests.

Die Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll/muss nach jedem positiven Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.

Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

Inhalt aktualisiert am 9. März 2021

Sofern der*die Kund*in die medizinische Maske nicht durchgehend bei der Behandlung tragen kann, darf die Behandlung nur erfolgen, sofern der*die Kund*in ein gültiges negatives Testergebnis vorweisen kann. Die Nds. Corona-Verordnung sieht hier keine Ausnahmen für bereits geimpfte Personen vor.

 
Inhalt aktualisiert am 17. März 2021

Laut Niedersächsischer Corona-Verordnung muss die Testung auf das Corona-Virus mindestens einmal pro Woche erfolgen. Außerdem ist das Testkonzept auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Weitere Vorgaben bzw. Anforderungen werden in der Verordnung nicht formuliert. Bei Unklarheiten empfehlen wir die Rücksprache mit dem zuständigen Ordnungsamt.

Inhalt aktualisiert am 24. März 2021