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Häufig gestellte Fragen (FAQs)



 

Was ist die Handwerkskammer?

Die Handwerkskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie übernimmt gesetzlich festgelegte Aufgaben, die durch die Handwerksordnung übertragen wurden. Dazu gehören zum Beispiel das Führen der Handwerksrolle oder die Durchführung von Prüfungen. Neben den gesetzlich übertragenen Aufgaben führt die Handwerkskammer freiwillige Aufgaben aus, wie zum Beispiel betriebswirtschaftliche Beratungen oder Beratungen für Existenzgründer.

Seminare und Lehrgänge zu verschiedenen Themen und Schwerpunkten können ebenfalls bei der Handwerkskammer besucht werden.



Wie viele Mitglieder vertritt die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade?

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade betreut rund 28.000 Mitgliedsbetriebe mit etwa 150.000 Beschäftigten. Der Kammerbezirk umfasst auf einer Fläche von ca. 20.600 Quadratkilometern 16 Landkreise und drei kreisfreie Städte.



Wer ist Mitglied der Handwerkskammer?

Zur Handwerkskammer gehören die Inhaber des Betriebes eines zulassungspflichtigen oder zulassungsfreien Handwerks und eines handwerksähnlichen Gewerbes des Handwerkskammerbezirks sowie die Gesellen, die anderen Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und die Lehrlinge dieser Gewerbetreibenden. Zur Handwerkskammer gehören auch Personen aus dem Handwerk, die selbständig eine sog. nicht-wesentliche Tätigkeit eines zulassungspflichtigen Handwerks gewerblich ausüben. Einzelheiten sind im § 90 Abs. 2 bis 4 der Handwerksordnung festgelegt.



Wie ist die Handwerkskammer organisiert?

Die Handwerkskammer besteht aus der Vollversammlung, dem obersten Selbstverwaltungsorgan der Handwerkskammer, aus dem Vorstand und sowie aus Ausschüssen. Die Vollversammlung besteht aus 45 Mitgliedern; davon sind 30 Mitglieder der Arbeitgeberseite und 15 Mitglieder der Arbeitnehmerseite zugeordnet.

Der Vorstand der Handwerkskammer besteht aus einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten, davon einer von der Arbeitgeberseite, sowie neun weiteren Mitgliedern, von denen drei Arbeitnehmervertreter sein müssen.



Wie können Mitglieder bei der Handwerkskammer aktiv mitarbeiten?

Mitglieder der Handwerkskammer können in verschiedenen Ämtern ehrenamtlich aktiv werden. Dazu gehören zum Beispiel die Vollversammlung oder Prüfungsausschüsse: Prüfungsausschüsse entscheiden über die Zulassung zur Prüfung, die Bewertung der Prüfungsleistungen und letztlich über das Bestehen der Prüfung.

Die hoheitlichen Aufgaben, unter anderem die Prüfungsabnahme, wird durch die Einbeziehung ehrenamtlicher Mitarbeiter kompetenter, effektiver und praxisnaher erfüllt, als bei einem direkten staatlichen Tätigwerden.



Muss ich bei der Handwerkskammer Mitglied sein?

Ja. Solange ein handwerkliches Gewerbe ausgeübt wird (Anlage A, B1 oder B2), besteht eine Pflichtmitgliedschaft bei der Handwerkskammer. Diese endet mit Aufgabe des handwerklichen Gewerbes und dem schriftlichen Antrag auf Löschung bei der Handwerkskammer.
Ihre Aufgaben kann die Handwerkskammer nur dann optimal und im notwendigen Umfang erfüllen, wenn die Mitgliedsbetriebe ihren Solidarbeitrag leisten. Beispiele für diese Aufgaben sind die Abnahme von Prüfungen oder die vielfältigen Dienstleistungen bei der Beratung und der beruflichen Bildung sowie die Interessenvertretung in der Politik.



Was ist Interessenvertretung?

Die Handwerkskammer setzt sich gemeinsam mit den anderen Handwerksorganisationen bei der Politik dafür ein, dass die politischen Rahmenbedingungen für die Betriebe verbessert werden. Die Handwerkskammer ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Behörden bei der Förderung des Handwerks durch Anregungen, Vorschläge und die Erstellung von Gutachten zu unterstützen und regelmäßig Berichte über die Verhältnisse des Handwerks zu erstatten.

Weiterhin wirkt die Handwerkskammer an Gesetzesinitiativen mit, nimmt schriftlich und bei Anhörungen zu allen handwerksrelevanten Gesetzentwürfen Stellung. Sie macht eigene Vorschläge zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen, pflegt den Kontakt zu Parlamenten, Parteien und Behörden. Die Handwerkskammer führt Wirtschaftsbeobachtung durch und erstellt daraus Statistiken und Konjunkturberichte und führt eine umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk durch.



Warum erhebt die Handwerkskammer Beiträge?

Um ihre Ausgaben zu decken, ist die Handwerkskammer befugt Beiträge zu erheben. Die Höhe der Beiträge wird durch die Vollversammlung in der Beitragsordnung festgesetzt. Das Recht zur Erhebung der Beiträge ergibt sich aus der Handwerksordnung (§ 113 HwO), der Beitragsordnung und dem jährlichen Beitragsbeschluss der Vollversammlung.



Für welchen Zeitraum wird der Handwerkskammerbeitrag festgesetzt?

Beiträge sind Jahresbeiträge und werden vom 01.01. bis zum 31.12. eines Jahres festgesetzt.



Wann beginnt die Beitragspflicht?

Die Beitragspflicht beginnt in dem folgenden Monat nach der Eintragung.



Wann endet die Beitragspflicht?

Solange ein Betrieb in dem Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke, dem Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke oder dem Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe eingetragen ist, ist der Betrieb beitragspflichtig. Wird die Eintragung im laufenden Jahr gelöscht, so endet auch die Beitragspflicht des Betriebs. Ein anteiliger Änderungsbescheid wird erlassen oder, falls bereits der Jahresbetrag entrichtet wurde, wird die Differenz erstattet.



Wie ist der Beitrag zusammengesetzt?

Der Beitrag bemisst sich nach dem Bescheid des Finanzamts für den drei Jahre zurückliegenden Einkommenssteuerbescheid oder den Bescheid des einheitlichen Gewerbesteuermessbetrages (gemäß §§ 7, 10 a GewStG).
 Die einzelnen Beiträge finden Sie hier...



Wofür werden Beiträge verwendet?

Die Beiträge werden zur Kostendeckung der Handwerkskammer erhoben. Unabhängig von der Größe, der Mitarbeiterzahl oder der Umsatzzahlen eines Betriebes ist jeder Betrieb zur Beitragsentrichtung verpflichtet.
Die Aufgaben der Handwerkskammer werden zu ca. einem Drittel aus Beiträgen finanziert. Die restlichen zwei Drittel werden von der Handwerkskammer selbst erwirtschaftet, zum Beispiel durch Gebühren oder durch Dienstleistungen und durch Zuschüsse von Bund und Land.



Was ist zu tun, wenn das Gewerbe bereits beim Gewerbeamt abgemeldet ist, aber dennoch ein Beitragsbescheid zugestellt wird?

Die Beitragspflicht eines Betriebs erlischt zum Schluss des Monats, in dem der Betrieb aus dem Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke, dem Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke oder dem Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe gelöscht wird. Um die Löschung aus der Handwerksrolle zu beantragen, benötigt die Handwerkskammer eine Kopie der Gewerbeabmeldung und einen schriftlichen Löschungsantrag. Die ausgestellte Handwerks- bzw. Gewerbekarte ist zurückzugeben. Eine rückwirkende Löschung ist rechtlich nicht möglich.



Welche Dienstleistungen erbringt die Handwerkskammer?

Die Handwerkskammer steht bei allen Fragen rund um den Betrieb zur Verfügung. Dazu gehören betriebswirtschaftliche Beratungen zu verschiedenen Schwerpunkten und Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung.
Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Betriebswirtschaft
  • Betriebsübergabe/-übernahme (Nachfolgemoderation)
  • Recht
  • Technologie & Umwelt
  • Standortsicherung
  • Außenwirtschaft
  • Marketing und Gestaltung 

Die Aus- und Weiterbildungsangebote der Handwerkskammer enthalten die Überbetriebliche Unterweisung für Lehrlinge, zahlreiche Fortbildungsangebote von der Betriebswirtschaft über Technik und EDV bis zum Marketing sowie Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung.

Für Existenzgründer veranstaltet die Handwerkskammer Sprechtage und bietet Unterstützung zu folgenden Themen: Finanzierung, öffentliche Finanzierungshilfen, Standortfaktoren, Rechtsform, Kalkulation, Businessplan, Steuern, Marketing.



Was kosten die Dienstleistungen der Handwerkskammer?

Die Beratungsangebote der Handwerkskammer sind für Mitglieder und Existenzgründer kostenlos. Für Bildungsangebote werden kostendeckende Gebühren erhoben.



Wo bekomme ich einen Ausbildungsvertrag?

Ausbildungsverträge können Sie hier online ausfüllen:  Online-Berufsausbildungsvertrag



Kann ich die Ausbildungszeit verlängern oder verkürzen?

Um das Ausbildungsziel noch zu erreichen, kann in Ausnahmefällen eine Verlängerung des Ausbildungsvertrages vereinbart werden. Als Ausnahmegrund sind u.a. erkennbar schwere Mängel in der Ausbildung oder längere Ausfallzeiten des Auszubildenden anzuführen. Auf Antrag kann die Ausbildung verkürzt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel auch in verkürzter Zeit erreicht werden kann.
In beiden Fällen sind beide Beteiligten zu hören, ggf. auch die Berufsschule.



Was ist die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)?

Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ergänzt die betriebliche Ausbildung durch praxisorientiertes Training in den Werkstätten der Bildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sowie für einige Berufe in Bildungsstätten außerhalb des Kammerbezirks. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil der handwerklichen Ausbildung.

Hinweis: Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung wurde in der Handwerkskammer auch als Technologische Lehrlingsqualifizierung (TLQ) bezeichnet.



Welche Vorteile hat der Meisterbrief?

Wer sich für eine Fortbildung zum Meister entscheidet, verbessert nicht nur seine eigene Leistungsfähigkeit und Fachkompetenz, sondert schafft sich auch vielfältige Karriereperspektiven im Handwerk. In einigen Berufen ist der Meisterbrief die Voraussetzung einen eigenen Betrieb führen zu dürfen.

Damit sich jeder umfassend auf die Meisterprüfung vorbereiten kann, bieten die Technologiezentren der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in zahlreichen Handwerksberufen Meistervorbereitungskurse an.

  Mehr Infos gibt es hier...



Wann werde ich zur Meisterprüfung zugelassen?

Für die Meisterprüfung muss ein Gesellen- bzw. Facharbeiterabschluss nachgewiesen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Zulassung ohne Berufsabschlussprüfung oder mit weniger als drei Jahren praktischer Tätigkeit möglich. Aufgrund vorheriger Abschlüsse wie z. B. Meistertitel, Ingenieurstudium oder Technikerausbildung kann in Einzelfällen eine Befreiung von Fächern oder Teilen der Meisterprüfung erfolgen.



Ich plane, mich im Handwerk selbstständig zu machen. Benötige ich hierfür einen Meistertitel?

Ob ein Meistertitel oder eine vergleichbare Qualifikation für ein individuelles Gründungsvorhaben benötigt wird, hängt von dem geplanten Leistungsangebot ab. Bevor mit der Umsetzung der Geschäftsidee begonnen wird, sollte dies in jedem Fall durch Kontaktaufnahme mit der  Handwerksrolle geklärt werden.




Woher bekomme ich einen Businessplan?

Der Businessplan sollte in erster Linie vom Existenzgründer selbst verfasst werden. Auf diesem Wege verschafft er sich selbst einen detaillierten Überblick über sein Gründungsvorhaben und setzt sich automatisch mit den wichtigsten Kernfragen auseinander. Von den Betriebsberatern der Handwerkskammer erhalten Gründer und Gründungsinteressierte hierbei begleitende Unterstützung.



Kann ich für mein geplantes Vorhaben eine Förderung erhalten?

Ob die Förderung eines bestimmten Vorhabens mit Zuschüssen, Krediten oder sonstigen Finanzierungshilfen in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren, wie z. B. dem individuellen Fremdkapitalbedarf, ab. Die Betriebsberater der Handwerkskammer verfügen über einen detaillierten Überblick zu öffentlichen Förderinstrumenten und stehen bei allen Finanzierungsfragen gerne zur Verfügung.



Ich suche einen Nachfolger für meinen Betrieb. Wie finde ich diesen?

Die Handwerkskammer bietet ihren Mitgliedsbetrieben viele Möglichkeiten, die Übergabebemühungen zu intensivieren bzw. zum Erfolg zu führen. Im Zusammenhang mit dem Projekt Nachfolgemoderation, der Betriebsvermittlungsbörse und weiteren Aktivitäten  wird das Thema Betriebsnachfolge von der Handwerkskammer sehr ernst genommen.  Nähere Informationen zur Unternehmensnachfolge liefern die Mitarbeiter der Betriebsberatung .



In meinem betrieblichen Alltag zeigen sich Probleme oder Schwierigkeiten. Wo erhalte ich Hilfe?

Die Betriebsberater der Handwerkskammer verfügen über eine breite Informationsbasis sowie umfassendes Know-how zum Thema  Betriebsführung . Sie stehen den Unternehmern gern bei der Ursachen- und Lösungsfindung zur Seite. Ein frühzeitiges Handeln ist in diesem Zusammenhang in jedem Fall empfehlenswert.



Was ist mein Unternehmen wert?

Die Betriebsberater ihrer Kammer ermitteln mit ihnen gemeinsam gern eine faire Basis für Verkaufsverhandlungen. Hierbei orientieren Sie sich an dem sogenannten AWH – Standard. AWH steht für Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Berater im Handwerk. Mit Hilfe dieses bundesweit standardisierten Bewertungsverfahrens wird auf Basis des Ertragswertverfahrens ein realistischer Wert für Handwerksunternehmen errechnet.




Was muss ich beachten, wenn ich ein Unternehmen gründe?

Prüfen Sie, ob die Gründung für Ihr Vorhaben genehmigungspflichtig ist. Überlegen Sie, welche Rechtsform für Sie geeignet ist. Erledigen Sie die erforderlichen Anmeldeformalitäten.



Kann ich auch nebenberuflich gründen?

Ja. Die lange Antwort ist etwas komplexer. Hinweise erhalten Sie bei Ihrer Handwerkskammer.




Brauche ich einen Businessplan?

Mangelnde Vorbereitung und Planung führt oft zum Scheitern des Vorhabens. Ein Businessplan stellt Ihre Geschäftsidee auf den Prüfstand und legt die wichtigsten operativen Maßnahmen fest, was spätestens im Falle einer Kreditaufnahme unerlässlich ist.



Woher bekomme ich Geld für mein Unternehmen?

Sie können eigene Ersparnisse, Bankdarlehen und/oder Förderkredite als Geldquelle nutzen. Egal wofür Sie sich entscheiden, planen Sie Ihr Vorhaben sorgfältig.

ACHTUNG: vor unseriösen Beraterverträgen! Tipps gibt Ihnen Ihre Handwerkskammer.




Gibt es Fördermittel für Gründer?

Ja! Welcher Art und in welchem Umfang hängt von Ihrem Vorhaben und auch vom Unternehmensstandort ab. Mit Hilfe von Förderinstitutionen wie der

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW),
  • der Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank),
  • der Niedersächsischen Bürgschaftsbank (NBB)

können Gründer auch mit wenig Eigenkapital und Sicherheiten einiges bewegen. Drüber hinaus gibt es häufig auch kommunale Förderprogramme. Hier informieren gern die örtlichen Wirtschaftsförderer.



Finanzieren Banken überhaupt noch Gründungen?

Ja! Gerne sogar. Voraussetzung ist allerdings ein durchdachtes, erfolgversprechendes und in einem aussagefähigen Businessplan dokumentiertes Gründungsvorhaben.



In welcher Rechtsform sollte ich mein Unternehmen führen?

Allgemeingültige Empfehlungen gibt es hier nicht. Zu Bedenken sind unter anderem haftungs- und steuerrechtliche Aspekte, Fragen des Handlings sowie auch Gründungs- und Folgekosten. Unsere Berater prüfen gern ihre individuelle Situation und geben Empfehlungen.




Wer hilft mir weiter?

Beratung erhalten Sie kostenfrei durch Ihre Handwerkskammer.




Wir leben in der Europäischen Union. Muss ich trotzdem etwas beachten, wenn ich im europäischen Ausland handwerkliche Aufträge durchführe?

Ja! Aufgrund der europäischen Entsenderichtlinie sind im Ausland länderspezifische Aspekte zu berücksichtigen. So muss Ihr Betrieb stets eine Entsendemeldung – meist online – abgeben, die A1 Entsendebescheinigung für entsandte Mitarbeiter mitführen und die aktuellen Mindestlöhne des Ziellandes einhalten.  Weitere Tipps zum jeweiligen Arbeits-, Steuer- und Gewerberecht erhalten Sie von Ihrer Handwerkskammer.




Woher und in welcher Form bekomme ich Länderinformationen?

Die Handwerkskammer hält für Sie eine Vielzahl von Länderleitfäden bereit, die Sie bei Ihrer  Außenwirtschaftsberatung abrufen können.  Darüber hinaus erhalten Sie unter der Rubrik „Dienstleistung erbringen in…“ auf  www.gtai.de umfangreiches Informationsmaterial.




Welche Partner muss ich von meinem Auslandsauftrag in Kenntnis setzen?

Neben der zuständigen Berufsgenossenschaft sollten Sie unbedingt Ihren Steuerberater  einbeziehen. Dieser gibt Ihnen Tipps zur Rechnungsstellung und hilft im Bedarfsfall bei der umsatzsteuerlichen Registrierung im Zielland. Erkundigen Sie sich ebenfalls bei Ihrer Betriebshaftpflichtversicherung, ob Deckungsschutz durch Ihre Police besteht.




Wie häufig finden Kontrollen im Ausland statt?

In den letzten Jahren hat die Kontrolldichte in sämtlichen europäischen Ländern extrem zugenommen. Selbst bei einer fehlenden Entsendemeldung oder A1 Entsendebescheinigung kann die Geldbuße bis zu 10.000,- Euro betragen.




Wie kalkuliere ich meinen Auslandsauftrag richtig?

Mithilfe unseres Exportkalkulationstools erhalten Sie spezifische Kalkulationstipps für die Länder Dänemark, Schweden und die Schweiz. Das Tool bekommen Sie bei Ihrer  Außenwirtschaftsberatung .