Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Förderprogramm "Digitalbonus.Niedersachsen"

Finanzielle Unterstützung für Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung.

Aktuelles

Um dem speziellen Bedarf von Unternehmen in der Corona-Krise gerecht zu werden, können Hard- und Software-Investitionen in Homeoffice- und Videokonferenztechnik bis zum 30. September 2020 über den Digitalbonus gefördert werden. Gleichzeitig ist bei solchen Investitionen ein vorzeitiger Maßnahmebeginn möglich, d.h. die Beschaffung kann unmittelbar nach der Antragsstellung erfolgen. Bereits bewilligte Anträge können um Investitionen in den oben genannten Bereichen erhöht werden, solange die maximale Fördersumme von 10.000 Euro nicht überschritten wird.



Mit dem Förderprogramm "Digitalbonus.Niedersachsen" unterstützt die Niedersächsische Landesregierung kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen von bis zu 10.000 Euro für Investitionen in die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit.


Wer kann die Förderung beantragen?

Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen sowie an freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens.


Wie hoch ist die Förderung?

Mit dem Bonus wird ein einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 50 Prozent bei kleinen Unternehmen und bis zu 30 Prozent bei mittleren Unternehmen gewährt. Dabei werden Vorhaben mit einer Fördersumme von 2.500 Euro bis zu 10.000 Euro unterstützt.


Was wird gefördert?

Förderfähig sind alle notwendigen Ausgaben für Investitionen zur Förderung der Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen sowie der Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro brutto überschritten wird.

Nicht zuwendungsfähig sind Finanzierungskosten, Umsatzsteuer (die nach dem Umsatzsteuergesetz als Vorsteuer abziehbar ist), Leasing oder Mieten von Hardware, Software oder Softwarelizenzen, Personalausgaben, Eigenleistungen, Beratungsleistungen, modellgleiche oder im Hinblick auf die Digitalisierung im Funktionsumfang gleiche Ersatzbeschaffungen defekter Maschinen, IKT Grundausstattung (wie z.B. Diensthandys, Laptops, Betriebssysteme, Bürosoftware), Online-Marketing-Maßnahmen, Schulungen zu Hard- und Software.

Ausschlaggebend für die Förderfähigkeit ist die Einleitung eines digitalen Transformationsprozesses. Die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter muss mehr als ein Jahr betragen und im Anlagevermögen erfasst werden. Kosten des laufenden Betriebs sind nicht förderfähig


Wie läuft die Antragsstellung?

Anträge sind über das Kundenportal der NBank zu stellen. Nach der elektronischen Antragsstellung muss der Förderantrag innerhalb von vier Wochen unterzeichnet und per Post an die Bewilligungsstelle geschickt werden, andernfalls gilt der Förderantrag als nicht gestellt.

Mit der Durchführung der Maßnahmen darf grundsätzlich erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Der Bewilligungszeitraum endet spätestens zwölf Monate nach Erteilung des Zuwendungsbescheids. Es sind nur die innerhalb des Bewilligungszeitraums anfallenden Ausgaben zuwendungsfähig (ausschlaggebend ist der Lieferzeitpunkt).

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