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Finanzielle Hilfen

Finanzielle Hilfen wie Zuschüsse und Kreditprogramme im Überblick. Informationen zu regionalen Hilfen erhalten Sie bei den Städten/Gemeinden.

++ Aktuelles ++

Verlängerung der Corona-Hilfen

Die Corona-Hilfen werden als Überbrückungshilfe III Plus bzw. Neustarthilfe Plus bis Ende September 2021 verlängert. Die Förderhöchstgrenzen wurden angehoben und mit der Restart-Prämie wird eine neue Personalkostenhilfe eingeführt.

Auch die Sonderregelungen zur Kurzarbeit sowie die Härtefallhilfen der Länder sollen entsprechend verlängert werden.

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Video-Vortrag der NBank zu aktuellen Förderprogrammen:
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Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Programm sieht verschiedene Unterstützungsangebote wie Ausbildungs- und Übernahmeprämien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind.

Das Förderprogramm wurde verlängert und verbessert. Neben höheren Prämien wurden die Zugangskriterien erleichtert.

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Landesprogramm "Aktionsplan Ausbildung"

Mit dem Förderprogramm will die Niedersächsische Landesregierung ergänzend zum Bundesprogramm bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern. Dazu zählen auch Prämien für Unternehmen, die bestehende Ausbildungsverträge verlängern (500 Euro) oder zusätzliche Ausbildungsplätze (1.000 Euro) schaffen.

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Härtefallhilfen Niedersachsen
Unterstützungsangebot für Unternehmen und Soloselbstständige, die durch die Corona-Pandemie eine besondere Härte erleiden, aber für die bisherigen Corona-Hilfen nicht antragsberechtigt waren.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen und Soloselbständige, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 % verzeichnen mussten, mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu den Fixkosten. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe des Umsatzeinbruches und beträgt bis zu 100 % der Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung können von der Krise besonders betroffene Unternehmen (Umsatzeinbruch von mind. 50 % in drei Monaten oder mehr im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021) einen Eigenkapitalzuschuss beantragen.

Anträge können bis zum 31. August 2021 über prüfende Dritte gestellt werden.

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Überbrückungshilfe III Plus

Die Überbrückungshilfe III wird bis Ende September 2021 verlängert und als Überbrückungshilfe III Plus fortgeführt. Dabei wurden die Förderhöchstgrenzen angehoben und um eine Personalkostenhilfe (sog. Restart-Prämie) ergänzt.

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Neustarthilfe

Alternativ zur Fixkostenerstattung über die Überbrückungshilfe III können Soloselbständige im Rahmen der sogenannten Neustarthilfe eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Die Neustarthilfe soll der besonderen Situation von Soloselbständigen Rechnung tragen, die oft keine Betriebskosten geltend machen können.

Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

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Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe wird bis Ende September 2021 verlängert und als Neustarthilfe Plus fortgeführt. Mit der Verlängerung geht eine Anhebung der Förderhöchstgrenzen einher.

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November- und Dezemberhilfe

Mit der Novemberhilfe sollen direkt, indirekt und mittelbar vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmen eine Umsatzentschädigung von bis zu 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 erhalten. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar 2021 wurde die Hilfe für die Dauer der Schließung im Dezember als Dezemberhilfe verlängert.

Die Antragsfrist für Erstanträge ist am 30. April 2021 abgelaufen. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Die Korrektur der IBAN ist bis zum 31. Juli 2021 möglich.

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Innovationsgutscheine

Kleine und mittlere Unternehmen, die im zweiten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum erlitten haben, können sich über das Förderprogramm Zuschüsse von bis zu 30 % (maximal 30.000 Euro) für die Beauftragung externer Forschungseinrichtungen zur Unterstützung von Entwicklungsvorhaben (Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen) sichern.

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Niedersachsen-Schnellkredit

Die Landesregierung unterstützt Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten mit einem Schnellkredit von bis zu 300.000 Euro. Die Antragsfrist wurde bist zum 31.12.2021 verlängert.

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KfW-Schnellkredit 2020

Mit dem Kredit können Soloselbstständige und Unternehmen Investitionen und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanzieren. Der Kredit wird vollständig durch eine Garantie des Bundes abgesichert und ohne weitere Kreditrisikoprüfung vergeben.

Die Antragsfrist für den Schnellkredit wurde bis zum 31.12.2021 verlängert. Außerdem wurden die Kreditobergrenzen zum 1. April 2021 erhöht.

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KfW-Sonderprogramm 2020

Die KfW hat die Kreditbedingungen für Unternehmen verbessert: Neben niedrigeren Zinssätzen und einer vereinfachten Risikoprüfung erleichtert eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% die Kreditvergabe der Banken und Sparkassen.

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Bürgschaften

Die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) verbürgt Hausbankkredite bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch das Land vergibt Bürgschaften.

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Die Fördermöglichkeiten der privaten Bürgschaftsbanken wurden im Rahmen des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung ausgeweitet. Die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristete Ausweitung wird nun bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken kann für Anfragen genutz werden.

MBG Stabilitätsfonds 2020

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen und besonders vorteilhaften Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds 2020.

Der Fonds wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

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Das Niedersächsische Finanzministerium ermöglicht auf Antrag verschiedene Steuererleichterungen und verzichtet vorübergehend auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen.

Um bei vorübergehendem Auftragsrückgang die Beschäftigung zu sichern, gibt es die Möglichkeit der Kurzarbeit. Aufgrund der aktuellen Situation wurden Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen, die rückwirkend zum 1.03.20 gelten.

Update: Der Koalitionsausschuss hat eine Verlängerung der Bezugsdauer von 12 auf 24 Monate beschlossen.

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Erleichterter Zugang zur Grundsicherung
Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat bis zum 31. Dezember 2021 Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Damit sollen vor allem Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige unterstützt werden, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind.
Sozialversicherungsbeiträge

Vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmen können auf Antrag die Sozialbeiträge im vereinfachten Verfahren stunden lassen.

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Beiträge zur Berufsgenossenschaft

Zur Milderung der wirtschaftlichen Folgenden der Corona-Krise bietet die Mehrheit der Berufsgenossenschaften die Möglichkeit zur Stundung oder Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen an. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft.