Fördermittel, Förderung, Finanzen, Geld, Hilfsprogramm, Kredite, Zuschüsse
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Finanzielle Hilfen

Finanzielle Hilfen wie Zuschüsse und Kreditprogramme im Überblick. Informationen zu regionalen Hilfen erhalten Sie bei den Städten/Gemeinden.

 Corona-Hilfen

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen und Soloselbständige, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 % verzeichnen mussten, mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu den Fixkosten. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe des Umsatzeinbruches und beträgt bis zu 100 % der Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung können von der Krise besonders betroffene Unternehmen (Umsatzeinbruch von mind. 50 % in drei Monaten oder mehr im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021) einen Eigenkapitalzuschuss beantragen.

Die Antragsfrist wurde bis zum 2. November 2021 verlängert.

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Überbrückungshilfe III Plus

Die Überbrückungshilfe III wird als Überbrückungshilfe III Plus fortgeführt und umfasst die die Monate Juli bis Dezember 2021. Die Konditionen entsprechenden denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wurde für die Monate Juli bis September eine „Restart-Prämie“ alternativ zur Personalkostenpauschale gewährt.

Die Überbrückungshilfe III Plus kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

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Überbrückungshilfe IV 

Die Überbrückungshilfe III Plus soll als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt werden. Die Zugangsvoraussetzungen sollen analog zur Überbrückungshilfe III Plus gelten. Demnach müssen Unternehmen  einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen, um  anteilig eine Betriebskostenerstattung zu erhalten.

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Neustarthilfe

Alternativ zur Fixkostenerstattung über die Überbrückungshilfe III können Soloselbständige im Rahmen der sogenannten Neustarthilfe eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Die Neustarthilfe soll der besonderen Situation von Soloselbständigen Rechnung tragen, die oft keine Betriebskosten geltend machen können. Die Neustarthilfe umfasst den Förderzeitraum Januar bis Juni 2021.

Die Antragsfrist wurde bis zum 2. November 2021 verlängert.

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Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus unterstützt Soloselbständige und weitere Personengruppen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit einer Betriebskostenpauschale. Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen (u. a. Umsatzeinbußen > 60 %) für beide Förderzeiträume sind identisch, allerdings müssen beide Förderzeiträume separat beantragt werden.

 Die Neustarthilfe soll um drei weitere Monate bis Ende März 2022 verlängert werden.

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Härtefallhilfen Niedersachsen

Unterstützungsangebot für Unternehmen und Soloselbstständige, die durch die Corona-Pandemie eine besondere Härte erleiden, aber für die bisherigen Corona-Hilfen nicht antragsberechtigt waren. Die Hilfen sollen bis Ende März 2022 verlängert werden.

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Ausbildungshilfen

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Programm sieht verschiedene Unterstützungsangebote wie Ausbildungs- und Übernahmeprämien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind.

Das Förderprogramm wurde verlängert und verbessert. Neben höheren Prämien wurden die Zugangskriterien erleichtert.

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Landesprogramm "Aktionsplan Ausbildung"

Mit dem Förderprogramm will die Niedersächsische Landesregierung ergänzend zum Bundesprogramm bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern. Dazu zählen auch Prämien für Unternehmen, die bestehende Ausbildungsverträge verlängern (500 Euro) oder zusätzliche Ausbildungsplätze (1.000 Euro) schaffen.

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Übernahme von Insolvenzazubis

Unternehmen und Betriebe, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, können sich bis zu 60 % der förderfähigen Ausgaben als Zuschuss erstatten lassen. Bis 2022 gilt das auch für die Übernahme von Auszubilenden, deren bisheriger Ausbildungsbetrieb den Ausbildungsvertrag vor Abschluss der Ausbildung infolge der betrieblichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gelöst hat

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Kredite, Bürgschaften & Fonds

Niedersachsen-Schnellkredit

Die Landesregierung unterstützt Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten mit einem Schnellkredit von bis zu 300.000 Euro.

Die Antragsfrist wurde bist zum 31.12.2021 verlängert.

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KfW-Schnellkredit 2020

Mit dem Kredit können Soloselbstständige und Unternehmen Investitionen und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanzieren. Der Kredit wird vollständig durch eine Garantie des Bundes abgesichert und ohne weitere Kreditrisikoprüfung vergeben.

Die Antragsfrist für den Schnellkredit wurde bis zum 31.12.2021 verlängert. Außerdem wurden die Kreditobergrenzen zum 1. April 2021 erhöht.

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Bürgschaften des Landes

Die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) verbürgt Hausbankkredite bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch das Land vergibt Bürgschaften.

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MBG Stabilitätsfonds PLUS

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen und besonders vorteilhaften Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds PLUS.

Der Fonds wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

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Weitere finanzielle Hilfen

Steuererleichterungen

Das Niedersächsische Finanzministerium ermöglicht auf Antrag verschiedene Steuererleichterungen und verzichtet vorübergehend auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen.

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Kurzarbeit / Kurzarbeitergeld

Um bei vorübergehendem Auftragsrückgang die Beschäftigung zu sichern, gibt es die Möglichkeit der Kurzarbeit. Aufgrund der aktuellen Situation wurden Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen, die rückwirkend zum 1.03.20 gelten. Der Koalitionsausschuss hat eine Verlängerung der Bezugsdauer von 12 auf 24 Monate beschlossen.

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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat bis zum 31. Dezember 2021 Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Damit sollen vor allem Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige unterstützt werden, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind.

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Stundung / Ratenzahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft

Zur Milderung der wirtschaftlichen Folgenden der Corona-Krise bietet die Mehrheit der Berufsgenossenschaften die Möglichkeit zur Stundung oder Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen an. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft.