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Finanzielle Hilfen

Finanzielle Hilfen wie Zuschüsse und Kreditprogramme im Überblick. Informationen zu regionalen Hilfen erhalten Sie bei den Städten/Gemeinden.

Video-Vortrag der NBank zu aktuellen Förderprogrammen:
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Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Programm sieht verschiedene Unterstützungsangebote wie Ausbildungs- und Übernahmeprämien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind.

Das Förderprogramm wurde verlängert und verbessert. Neben höheren Prämien wurden die Zugangskriterien erleichtert.

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Landesprogramm "Aktionsplan Ausbildung"

Mit dem Förderprogramm will die Niedersächsische Landesregierung ergänzend zum Bundesprogramm bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern. Dazu zählen auch Prämien für Unternehmen, die bestehende Ausbildungsverträge verlängern (500 Euro) oder zusätzliche Ausbildungsplätze (1.000 Euro) schaffen.

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Novemberhilfe & Dezemberhilfe

Mit der Novemberhilfe sollen direkt, indirekt und mittelbar vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmen eine Umsatzentschädigung von bis zu 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 erhalten. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar 2021 wurde die Hilfe für die Dauer der Schließung im Dezember als Dezemberhilfe verlängert.

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Überbrückungshilfe III & Neustarthilfe

Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen und Soloselbständige, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 % verzeichnen mussten, mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu den Fixkosten. Anträge können bis zum 31. August 2021 über prüfende Dritte gestellt werden. 

Alternativ zur Fixkostenerstattung über die Überbrückungshilfe III können Soloselbständige im Rahmen der sogenannten Neustarthilfe eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von bis zu 7.500 Euro erhalten.

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Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II unterstützt Unternehmen und Soloselbständige, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu den Fixkosten. Anträge für die Fördermonate September bis Dezember 2020 können bis zum 31.03.21 über prüfende Dritte gestellt werden.

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Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

Unternehmen des Gaststättengewerbes einschließlich Betriebe des Lebensmittelhandwerks, die einen Verzehr vor Ort anbieten und die den wirtschaftlichen Einbrüchen durch die Corona-Pandemie mit neuen Investitionsvorhaben entgegenwirken wollen, erhalten über das Förderprogramm einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben.

Bitte beachten Sie, dass zurzeit keine Anträge gestellt werden können, da die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft sind. Die Antragstellung wird ggf. im März 2021 wieder möglich sein, sofern aus dem Sonderprogramm Gastronomie und Tourismus noch Restmittel zur Verfügung stehen.

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Innovationsgutscheine

Kleine und mittlere Unternehmen, die im zweiten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum erlitten haben, können sich über das Förderprogramm Zuschüsse von bis zu 30 % (maximal 30.000 Euro) für die Beauftragung externer Forschungseinrichtungen zur Unterstützung von Entwicklungsvorhaben (Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen) sichern.

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Niedersachsen-Schnellkredit

Die Landesregierung unterstützt Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten mit einem Schnellkredit von bis zu 200.000 Euro, der für laufende Betriebskosten und Investitionen genutzt werden kann. Die Antragsfrist wurde um sechs Monate verlängert; Anträge können somit bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

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KfW-Schnellkredit 2020

Mit dem Kredit können Soloselbstständige und Unternehmen Investitionen und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanzieren. Der Kredit wird vollständig durch eine Garantie des Bundes abgesichert und ohne weitere Kreditrisikoprüfung vergeben.

Die Antragsfrist für den Schnellkredit wurde bis zum 31.12.2021 verlängert. Außerdem wurden die Kreditobergrenzen zum 1. April 2021 erhöht.

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KfW-Sonderprogramm 2020

Die KfW hat die Kreditbedingungen für Unternehmen verbessert: Neben niedrigeren Zinssätzen und einer vereinfachten Risikoprüfung erleichtert eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% die Kreditvergabe der Banken und Sparkassen.

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Bürgschaften

Die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) verbürgt Hausbankkredite bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch das Land vergibt Bürgschaften.

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Die Fördermöglichkeiten der privaten Bürgschaftsbanken wurden im Rahmen des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung ausgeweitet. Die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristete Ausweitung wird nun bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken kann für Anfragen genutz werden.

MBG Stabilitätsfonds 2020

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen und besonders vorteilhaften Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds 2020.

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Steuererleichterungen
Das Niedersächsische Finanzministerium ermöglicht auf Antrag verschiedene Steuererleichterungen und verzichtet vorübergehend auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen.

Um bei vorübergehendem Auftragsrückgang die Beschäftigung zu sichern, gibt es die Möglichkeit der Kurzarbeit. Aufgrund der aktuellen Situation wurden Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen, die rückwirkend zum 1.03.20 gelten.

Update: Der Koalitionsausschuss hat eine Verlängerung der Bezugsdauer von 12 auf 24 Monate beschlossen.

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Erleichterter Zugang zur Grundsicherung
Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat bis zum 31. März 2021 Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Damit sollen vor allem Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige unterstützt werden, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind.
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Für den Monat Januar 2021 wird die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen, die einen Anspruch auf November- und Dezemberhilfen haben, ausgesetzt.
Laut Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar soll die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis Ende April verlängert werden.
Sozialversicherungsbeiträge

Vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmen können auf Antrag die Sozialbeiträge im vereinfachten Verfahren stunden lassen.

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Beiträge zur Berufsgenossenschaft

Zur Milderung der wirtschaftlichen Folgenden der Corona-Krise bietet die Mehrheit der Berufsgenossenschaften die Möglichkeit zur Stundung oder Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen an.

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Kündigungsschutz für Mieter
Private und gewerbliche Mieter erhalten einen Zahlungs- oder Leistungsaufschub bei bestimmten fortlaufenden Verpflichtungen, wie Mieten für Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Strom und Telekommunikationsleistungen.