Fördermittel, Förderung, Finanzen, Geld, Hilfsprogramm, Kredite, Zuschüsse
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Finanzielle Hilfen wie Zuschüsse und Kreditprogramme im Überblick. Informationen zu regionalen Hilfen erhalten Sie bei den Städten/Gemeinden.Finanzielle Hilfen

Corona-Hilfen

Januar - Juni 2022


Überbrückungshilfe IV

Über die Überbrückungshilfe IV erhalten Unternehmen, die einen coronabedingten Umsatz von mindestens 30 Prozent zu verzeichnen haben, eine anteilige Erstattung der Fixkosten.

Erst- und Änderungsanträge können bis zum 15. Juni 2022 über sog. prüfende Dritte beantragt werden.

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Neustarthilfe 2022

Soloselbständige, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren, können für die Förderzeitraume Januar bis März 2022 und April bis Juni 2022 die Neustarthilfe 2022 beantragen.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022 (verlängert). Anträge können selbst per Direktantrag oder über prüfende Dritte gestellt werden.

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Härtefallhilfen Niedersachsen

Unterstützungsangebot für Unternehmen und Soloselbstständige, die durch die Corona-Pandemie eine besondere Härte erleiden, aber für die bisherigen Corona-Hilfen nicht antragsberechtigt waren. Die Hilfen sollen bis Ende März 2022 verlängert werden.

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Juli - Dezember 2021


Überbrückungshilfe III Plus

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern. Die diesbezügliche Frist wurde ebenfalls auf 31. März 2022 verlängert.

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Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge für die Förderzeiträume Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 endet am 31. März 2022 (verlängert). Die Fristen für Änderungen der Kontoverbindung wurden ebenfalls bis 31. März 2022 verlängert.

Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

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Ausbildungshilfen

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Programm sieht verschiedene Unterstützungsangebote wie Ausbildungs- und Übernahmeprämien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind.

Das Förderprogramm wurde verlängert und verbessert. Neben höheren Prämien wurden die Zugangskriterien erleichtert.

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Landesprogramm "Aktionsplan Ausbildung"

Mit dem Förderprogramm will die Niedersächsische Landesregierung ergänzend zum Bundesprogramm bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern. Dazu zählen auch Prämien für Unternehmen, die bestehende Ausbildungsverträge verlängern (500 Euro) oder zusätzliche Ausbildungsplätze (1.000 Euro) schaffen.

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Übernahme von Insolvenzazubis

Unternehmen und Betriebe, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, können sich bis zu 60 % der förderfähigen Ausgaben als Zuschuss erstatten lassen. Bis 2022 gilt das auch für die Übernahme von Auszubilenden, deren bisheriger Ausbildungsbetrieb den Ausbildungsvertrag vor Abschluss der Ausbildung infolge der betrieblichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gelöst hat

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Kredite, Bürgschaften & Fonds

Niedersachsen-Schnellkredit

Die Landesregierung unterstützt Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten mit einem Schnellkredit von bis zu 300.000 Euro.

Anträge können bis zum 24. Juni 2022 über die Hausbank gestellt werden.

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KfW-Schnellkredit 2020

Mit dem Kredit können Soloselbstständige und Unternehmen Investitionen und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanzieren. Der Kredit wird vollständig durch eine Garantie des Bundes abgesichert und ohne weitere Kreditrisikoprüfung vergeben.

Die Antragsfrist für den KfW-Schnellkredit 2020 wurde bis zum 30.04.2022 verlängert. Außerdem wurden die Kreditobergrenzen zum 3. Dezember 2021 erhöht.

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Bürgschaften des Landes

Die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) verbürgt Hausbankkredite bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch das Land vergibt Bürgschaften.

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MBG Stabilitätsfonds PLUS

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen und besonders vorteilhaften Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds PLUS.

Der Fonds wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

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Weitere finanzielle Hilfen

Steuererleichterungen

Das Niedersächsische Finanzministerium ermöglicht auf Antrag verschiedene Steuererleichterungen und verzichtet vorübergehend auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen.

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Kurzarbeit / Kurzarbeitergeld

Um bei vorübergehendem Auftragsrückgang die Beschäftigung zu sichern, gibt es die Möglichkeit der Kurzarbeit. Aufgrund der aktuellen Situation wurden Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen, die rückwirkend zum 01.03.20 gelten. Der Koalitionsausschuss hat eine Verlängerung der Bezugsdauer von 12 auf 24 Monate beschlossen.

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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat bis zum 31. Dezember 2021 Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Damit sollen vor allem Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige unterstützt werden, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind.

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Stundung / Ratenzahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft

Zur Milderung der wirtschaftlichen Folgenden der Corona-Krise bietet die Mehrheit der Berufsgenossenschaften die Möglichkeit zur Stundung oder Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen an. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft.