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Coronavirus: Hinweise und Informationen für Betriebe


Vorschriften der Landesregierung

Auf der Seite derNiedersächsischen Landesregierung finden Sie die Corona-Verordnung in der jeweils aktuellen Form.

Die Inzidenzen der Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen sind in der aktuellen Inzidenz-Ampel für Niedersachsen einzusehen.

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Aktuelles

Die Niedersächsische Landesregierung hat auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses vom 22. März 2021 die Niedersächsische Corona-Verordnung angepasst. Die Verordnung, die am 29. März 2021 in Kraft getreten ist, sieht eine grundsätzliche Verlängerung des Shutdowns bis zum 18. April 2021 vor.  Für das Handwerk ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

mehr Infos

Erweiterte Regelungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens

Bitte beachten Sie, dass die örtlich zuständigen Behörden weitergehende Anordnungen treffen können, soweit es im Interesse des Gesundheitsschutzes erforderlich ist. Bei Unklarheiten empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Ordnungsamt.




Arbeits- und Arbeitsschutzrecht

In Deutschland muss jedes Unternehmen auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Ziel ist u.a. nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kund*innen zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden sowie die Unfallversicherungsträger beraten die Unternehmen dabei und führen Kontrollen durch. Außerdem sind Unternehmen eindringlich aufgefordert, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit oder das mobile Arbeiten zu Hause zu ermöglichen.


SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und Arbeitsschutregel

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, insbesondere wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht.

DerSARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard formuliert ergänzende Anforderungen an den Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt. Konkretisiert wird der Arbeitsschutzstard durch die SARS-Cov-2-Arbeitsschutzregel. Die Regelung stellt für alle Bereiche des Wirtschaftslebens Maßnahmen vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente, solange es keinen Impfschutz gibt. Um das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz weiter zu verringern, hat das Bundeskabinett eine ergänzendeSARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung mit verschärften Regelungen zu Homeoffice und der Verwendung medizinischer Gesichtsmasken beschlossen.


Praxisleitfaden "Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie"

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände hat einenPraxisleitfaden "Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie" veröffentlicht. Der Leitfaden gibt einen Überblick über arbeitsvertragliche Folgen, wenn Arbeitnehmer wegen des Coronavirus nicht beschäftigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Vorbereitungshandlungen getroffen werden können, um innerbetriebliche Folgen möglichst einzugrenzen; auch datenschutzrechtliche Aspekte werden erörtert.


Förderung: Homeoffice- und Videokonferenztechnik

Das BMWi unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit demFörderprogramm "go-digital" bei der kurzfristigen Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen.




Finanzielle Hilfen

Verschiedene Maßnahmen sollen Unternehmen dabei helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen:

  • Ausbildungshilfen
  • Zuschüsse
  • Kredite
  • Kurzarbeit
  • Ratenzahlung / Stundung von Beiträgen
  • Steuererleichterungen
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Kündigungsschutz für Mieter
  • Erleichterter Zugang zur Grundsicherung

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Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Verdachtsfall im Unternehmen

Waren Beschäftigte in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet, sollten diese unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Treten bei diesen Personen Symptome auf, sollten diese nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen.

Waren Beschäftigte in Regionen, in denen Coronavirus-Fälle vorkommen (jedoch keine Risikogebiete), dann sollten diese, sobald innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Symptome der Erkrankung auftreten, nach Voranmeldung einen Arzt aufsuchen.

Das Gesundheitsamt ist im Anschluss für den Meldeweg und die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Infizierte werden i. d. R. zu ihren Kontaktpersonen der vergangenen Tage befragt, diese werden namentlich registriert und müssen sich gegebenenfalls Labortests unterziehen. Es ist wichtig, dass Sie in einem solchen Fall mit dem Amt kooperieren, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Hatten Beschäftigte einen persönlichen Kontakt mit einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich diese unverzüglich an das Gesundheitsamt wenden.

Eine Entschädigung für einen eventuellen Verdienstausfall ist in § 56 Infektionsschutzgesetz ("Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen") von unter Quarantäne gestellten Beschäftigten geregelt.


Tipps zu Hygiene und Infektionsschutz

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter  www.infektionsschutz.de wichtige Tipps zum Schutz ausführlich erläutert.

Maßnahmen, die jeder beachten sollte:
  • Sorgfältige Handhygiene. Die Anleitung finden Sie bei der  BZgA
  • Desinfektionsmittel benutzen
  • Hust- und Nies-Etikette. Diese finden Sie bei der  BZgA
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand anderen Menschen und verzichten Sie auf Händeschütteln.

Hotlines / Ansprechpartner


Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung

Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr unter Telefon 0511 120-6000 .

Hotline der Bundesagentur für Arbeit

Montag bis Freitag von 08 bis 18 Uhr unter Telefon (für Arbeitgeber)  0800 45555-20.
 

Ansprechpartner*innen bei der Handwerkskammer

Anfragen im Hinblick auf die Corona-Krise richten Sie bitte per Mail ancorona@hwk-bls.de oder telefonisch an die untenstehenden Rufnummern.


Betriebswirtschaftliche Fragen

Braunschweig
Tel. 0531 1201-288

Lüneburg
Tel. 04131 712-288

Stade
Tel. 04141 6062-13


Ausbildungsrelevante Fragen

Braunschweig
Tel. 0531 1201-262

Lüneburg
Tel. 04131 712-148

Stade
Tel. 04141 6062-34