Corona
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Coronavirus: Hinweise und Informationen für Betriebe


Vorschriften der Landesregierung

Auf der Seite der Niedersächsischen Landesregierung finden Sie die Corona-Verordnung in der jeweils aktuellen Form.


Arbeits- und Arbeitsschutzrecht


SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und Arbeitsschutregel

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, insbesondere wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht.

DerArbeitsschutzstandard "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard" formuliert ergänzende Anforderungen an den Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt. Konkretisiert wird der Arbeitsschutzstard durch die SARS-Cov-2-Arbeitsschutzregel. Die Regelung stellt für alle Bereiche des Wirtschaftslebens Maßnahmen vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente, solange es keinen Impfschutz gibt.


Praxisleitfaden "Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie"

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände hat einenPraxisleitfaden "Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie" veröffentlicht. Der Leitfaden gibt einen Überblick über arbeitsvertragliche Folgen, wenn Arbeitnehmer wegen des Coronavirus nicht beschäftigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Vorbereitungshandlungen getroffen werden können, um innerbetriebliche Folgen möglichst einzugrenzen; auch datenschutzrechtliche Aspekte werden erörtert.


Förderung: Homeoffice- und Videokonferenztechnik

Das BMWi unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit demFörderprogramm "go-digital" bei der kurzfristigen Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Mit demFörderprogramm "Digitalbonus.Niedersachsen" werden Hard- und Software-Investitionen in Homeoffice- und Videokonferenztechnik mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 50 Prozent gefördert.




Finanzielle Hilfen

Verschiedene Maßnahmen sollen Unternehmen dabei helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen:

  • Ausbildungshilfen
  • Zuschüsse
  • Kredite
  • Kurzarbeit
  • Ratenzahlung / Stundung von Beiträgen
  • Steuererleichterungen
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Kündigungsschutz für Mieter
  • Erleichterter Zugang zur Grundsicherung

mehr Infos

Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Verdachtsfall im Unternehmen

Waren Beschäftigte in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet, sollten diese unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Treten bei diesen Personen Symptome auf, sollten diese nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen.

Waren Beschäftigte in Regionen, in denen Coronavirus-Fälle vorkommen (jedoch keine Risikogebiete), dann sollten diese, sobald innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Symptome der Erkrankung auftreten, nach Voranmeldung einen Arzt aufsuchen.

Das Gesundheitsamt ist im Anschluss für den Meldeweg und die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Infizierte werden i. d. R. zu ihren Kontaktpersonen der vergangenen Tage befragt, diese werden namentlich registriert und müssen sich gegebenenfalls Labortests unterziehen. Es ist wichtig, dass Sie in einem solchen Fall mit dem Amt kooperieren, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Hatten Beschäftigte einen persönlichen Kontakt mit einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich diese unverzüglich an das Gesundheitsamt wenden.

Eine Entschädigung für einen eventuellen Verdienstausfall ist in § 56 Infektionsschutzgesetz ("Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen") von unter Quarantäne gestellten Beschäftigten geregelt.


Tipps zu Hygiene und Infektionsschutz

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter  www.infektionsschutz.de wichtige Tipps zum Schutz ausführlich erläutert.

Maßnahmen, die jeder beachten sollte:
  • Sorgfältige Handhygiene. Die Anleitung finden Sie bei der  BZgA
  • Desinfektionsmittel benutzen
  • Hust- und Nies-Etikette. Diese finden Sie bei der  BZgA
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand anderen Menschen und verzichten Sie auf Händeschütteln.

Hotlines / Ansprechpartner


Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung

Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr unter Telefon 0511 120-6000 .

Hotline der Bundesagentur für Arbeit

Montag bis Freitag von 08 bis 18 Uhr unter Telefon (für Arbeitgeber)  0800 45555-20.
 

Ansprechpartner*innen bei der Handwerkskammer

in Braunschweig

Tel. 0531 1201-288
corona@hwk-bls.de

in Lüneburg

Tel. 04131 712-185
corona@hwk-bls.de

in Stade

Tel. 04141 6062-47
corona@hwk-bls.de