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Corona-Hilfen gehen in die Verlängerung

Koalitionsausschuss beschließt Verlängerung für Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfen und Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat sich darauf verständigt, das Kurzarbeitergeld, die Überbrückungshilfen für Unternehmen und die Lockerungen im Insolvenzrecht zu verlängern.

Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, sollen die Bezugsdauer von 12 auf 24 Monate ausweiten können. Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes zielt darauf ab, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze weiter abzusichern.

Auch die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Betriebe sollen bis zum Jahresende verlängert werden.

Die bestehenden Lockerungen im Insolvenzrecht sollen ebenfalls bis zum Ende des Jahres verlängert werden. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gilt für Fälle, in denen eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der Corona-Krise beruht.