| Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade |
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| Interview mit Peter Thwaites, Regisseur |
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Der Brite Peter Thwaites ist der Regisseur des TV-Spots für das Handwerk. Der renommierte Absolvent der National Film School ist seit zehn Jahren erfolgreich als Werbefilmer tätig. Mit Thwaites konnte einer der derzeit international gefragtesten Filmemacher für das Projekt gewonnen werden. Für seine aufwändigen Arbeiten erhielt der Engländer in der Vergangenheit bereits zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Im Interview äußert sich der Filmemacher zu seinem aktuellen Projekt. Werbespots beschäftigen sich meist mit Produkten, die es zu verkaufen gilt. In Ihrem aktuellen Projekt geht es nun aber darum, das Image eines ganzen Wirtschaftszweiges zu bewerben. Was hat Sie bewogen, diese Aufgabe anzunehmen? Thwaites: „Genau das hat mich gereizt – die Tatsache, dass sich der Film gerade um das ganze deutsche Handwerk, und nicht nur um ein einzelnes Produkt dreht. Ich freue mich über das Angebot, eine so bedeutende Aufgabe für das Handwerk übernehmen zu dürfen. In der Werbefilmbranche bekommt man selten die Möglichkeit, eine Handlung zu entwickeln, die sich nicht nur auf ein Produkt konzentriert. Das war eine große Herausforderung: Der Spot erzählt eine größere Geschichte in nur 60 Sekunden. “ Was ist die Kernidee des TV-Spots? Thwaites: „Der Film soll zeigen, wie das Leben ohne Handwerk aussehen könnte – konsequenterweise gäbe es keine Zivilisation mehr, wenn das Handwerk aus dem Leben der Menschen verschwinden würde. Überleben allein wird zur Herausforderung. Diese Idee kam von der Agentur Scholz & Friends. Mein Anliegen war es darüber hinaus, die Geschichte zweier Menschen zu erzählen, die sich mit dieser Situation auseinandersetzen müssen. Mir war es wichtig, den zentralen Gedanken um die Hauptdarsteller herumzustricken und dem Spot so eine fesselnde Handlung zu geben. Die Zuschauer können miterleben, welche Wendungen das Leben der jungen Menschen nimmt, wenn die Leistungen des Handwerks wegfallen. So versetzen sie sich in die Lage der Protagonisten und fühlen mit den beiden mit. Das gibt dem Spot eine menschliche Note.“ 19.10.09 |