Arrivederci Firenze!
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stehen fünf deutsche Friseurlehrlinge am Flughafen Florenz, um nach drei Wochen Praktikum und einem herzlichen Empfang in der italienischen Friseurschule und den angeschlossenen Salons wieder nach Hause zu fliegen. "Die Zeit war toll", darüber sind sich alle fünf einig.
Nachdem sich der Maestro und sein Team in den ersten Tagen vom Können der fünf deutschen Mädchen überzeugt hatten und begeistert waren, durften die Lehrlinge ihr Können auch an den italienischen Kundinnen und Kunden unter Beweis stellen. Gemeinsam mit den italienischen Lehrlingen zeigte und erklärte man sich außerdem gegenseitig, was man kann und die jeweilige Technik des eigenen Landes. So kam es zu einem wirklichen Austausch, der auch sprachlich gut funktionierte. Wenn die in einem vom Niedersächsischen Zentrum für internationale Berufsbildung in Lüneburg organisierten Sprachkurs frisch erworbenen Italienischkenntnisse und die wieder aufgefrischten Englischkenntnisse der Lehrlinge nicht ausreichten, gab es ja noch die Hände und Füße. Schließlich sind die Italiener die Meister der Sprache durch Gesten und das ist genau auch der Vorteil des Handwerks.
Auch das Rahmenprogramm an den Wochenenden war ganz nach dem Geschmack der angehenden Friseurinnen. Eine Stadtrundfahrt durch Florenz, ein gemeinsamer Ausflug mit den italienischen Lehrlingen an´s Meer und eine Fahrt nach Pisa mit Besichtigung des schiefen Turmes gehörten neben verschiedenen abendlichen Aktivitäten in der Jugendherberge dazu. Am letzten Tag des Aufenthaltes veranstaltete die italienische Friseurschule noch ein kleines Fest für die deutschen Lehrlinge und Abschiedsgeschenke wurden ausgetauscht.
Zurückkehren möchten alle irgendwann wieder nach Florenz, das ist schon jetzt klar und sie machen allen Lehrlingen im Handwerk Mut, "den Blick über den Tellerrand" zu wagen und ein Praktikum im Ausland zu machen. "Traut Euch, es lohnt sich!"
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Team der Friseurschule in Florenz mit den deutschen Lehrlingen |
Das Projekt mit dem Namen "Sindbad" wird über die SEQUA gGmbH, Bonn, aus Mitteln des Programms für Lebenslanges Lernen "Leonardo da Vinci" gefördert.
Wenn Du Lust auf den "Blick über den Tellerrand" hast, dann nimm einfach Kontakt mit uns auf.
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