Das Kulturfest "Tag der Braunschweigischen Landschaft" am 14. September 2008 in Königslutter war der Anlass zu einem zweiwöchigen öffentlichen Bildhauer-Symposion, das vom 1. September bis 14. September 2008 stattfand.
Veranstalter waren die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, Stadt Königslutter am Elm und das Steinmetzzentrum Königslutter der Handwerkskammer Braunschweig-LÜneburg-Stade. Das Projekt verfolgte weder einen Wettbewerbsgedanken noch eine Abgrenzung zwischen autonomer und angewandter Kunst. Vielmehr sollten sich handwerkliche und konzeptionelle Ausdrucksweisen begegnen. Der Arbeitstitel war offen gehalten und ließ individuelle Interpretationen zur Stadt und ihrer Geschichte zu. Nur eine Gemeinsamkeit verband die Werke: als Freiplastiken sollten sie aus dem heimischen Elmkalkstein entstehen. Seit dem Mittelalter wird dieser Stein für Bau und Bildhauerei bevorzugt. Das bekannteste aus Elmkalk errichtete Bauwerk ist der Kaiserdom in Königslutter. Die Bildhauer arbeiteten in unmittelbarer Nähe des Doms und gaben Interessierten und Passanten die Möglichkeit am Entstehen der Werke teilzunehmen, die Arbeitsweisen der Steinbildhauerei kennenzulernen und mit den Künstlern in Kontakt zu treten.
Die steinbildhauerischen Werke sind in der Stadt Königslutter am Elm im öffentlichen Raum auf einer Strecke vom Rathaus bis zum Dom aufgestellt.