Hier finden Sie Informationen und Empfehlungen zur Gestaltung und praktischen Durchführung von schulischen Betriebspraktika.
Vor dem Praktikum Wenn Sie in Ihrem Betrieb eine Praktikumstelle einrichten wollen, sollten Sie mit den örtlichen Schulen der näheren Umgebung Kontakt aufnehmen und den Zeitraum benennen, in dem die Durchführung eines Praktikums möglich ist.
Außerdem sollte vor dem Praktikum geklärt werden:
- welche Arbeiten die Praktikanten ausführen können,
- welche Arbeitsvorgänge sie nur beobachten können,
- an welchen Arbeitsabläufen sie mitarbeiten können,
- welche Produkte sie eigenständig herstellen bzw. bearbeiten können.
Für den gesamten Praktikumsverlauf sollte ein fester Ansprechpartner, ein sogenannter Pate, für den Praktikanten benannt werden.
Die Paten sollten:
- die Praktikanten von Beginn an bei der Arbeit begleiten,
- den Praktikanten bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehen,
- den Praktikanten Hilfe bei der Bearbeitung von schulisch vorgegebenen Erkundungsaufgaben geben,
- die Praktikanten bei der Erstellung eines Praktikumberichtes unterstützen.
Der Betrieb sollte einen Zeitplan über den Praktikumsverlauf erstellen und innerbetrieblich folgende Abstimmungen bzw. Vorkehrungen treffen:
- Festlegung der Arbeits- und Betriebsbereiche, die die Praktikanten kennen lernen sollen, auch zeitlich (z. B. in Wochenabschnitte),
- Information der Mitarbeiter der einzelnen Arbeitsbereiche über die möglichen Arbeitsabläufe und Tätigkeiten sowie über den zeitlichen Verlauf des Praktikums,
- Den Praktikanten sollten, wenn möglich, ein eigener Arbeitsplatz oder eigenes Arbeitswerkzeug zur Verfügung gestellt werden.
Während des Praktikums Am ersten Praktikumstag sollten die Praktikanten folgende Informationen erhalten:
- Adresse und Telefonnummer des Betriebs, damit sie sich bei Krankheit usw. rechtzeitig im Betrieb abmelden können,
- eine Einführung in die Betriebsordnung und in die zu beachtenden Sicherheitsvorschriften,
- Hinweise auf die notwendige Arbeitskleidung,
- Bekanntgabe der Arbeits- und Pausenzeiten (Für das Betriebspraktikum gilt die 5-Tage-Woche. Die wöchentliche und tägliche Arbeitszeit richtet sich nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes),
- Betriebsbesichtigung, um dem Praktiakenten die Räumlichkeiten und Abteilungen zu zeigen
- Besprechung des Praktikumsverlauf mit dem Jugendlichen.
Der Pate sollte mehrmals in der Woche mit den Praktikanten eine kurze Praktikumbesprechung durchführen und Fragen klären. Wichtig: Während des Praktikums sind gewisse Arbeitsschutzregelungen zu beachten. |
 | Die wichtigsten gesetzlichen und versicherungs- rechtlichen Regelungen für
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Praktikumsende Zum Abschluss des Betriebspraktikums sollten die Paten und die Praktikanten ein Auswertungsgespräch führen. Folgende Informationen sollten dabei erfragt werden:
- Wie hat Ihnen das Praktikum gefallen?
- Was fanden Sie gut und was weniger gut?
- Haben Sie einen Einblick in das Berufsfeld erhalten?
- Was hätten Sie noch gerne kennen gelernt?
- Könnten sie sich vorstellen, eine Ausbildung in diesem Beruf zu beginnen?
Der Betrieb bzw. der Pate sollte den Praktikanten eine Rückmeldung über ihr Verhalten, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse geben. Der Pate kann den Praktikanten mitteilen:
- wo sie Stärken bzw. Schwächen aufzeigten,
- wie ihr Verhalten empfunden wurde,
- wie das handwerkliche Geschick der Praktikanten im Hinblick auf eine mögliche Berufsausbildung in dem Bereich eingeschätzt wird.
Die sich in einem solchen Auswertungsgespräch ergebenden Anregungen, ggf. Veränderungswünsche, aber auch die geäußerte Kritik können nach Beendigung des Praktikums auch an die Schule bzw. die betreuende Lehrkraft zurückgemeldet werden und im Betrieb oder in der Schule zur Veränderung der künftigen Praktikumgestaltung führen.
Für Rückfragen stehen unsere Ausbildungsberater zur Verfügung: Linktipp: Für die Region Braunschweig gibt es unter www.praktikum.braunschweig.de eine Praktikumsbörse.
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