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So schützen Sie sich vor "Passwort-Fischern" Haben Sie in letzter Zeit e-Mail-Post von Ihrer Bank, Ihrem
Internetdienstleister oder von Ihrem Online-Kaufhaus erhalten und wurden Sie
darin aufgefordert, Ihre Kontoangaben bzw. Ihre Kundendaten nebst zugehörigen
Passwort auf der jeweiligen Firmeninternetseite einzugeben, weil irgendein
technisches Problem besteht? Dann haben Sie bereits "Phishing" kennen
gelernt!
Phishing
(ausgesprochen „Fisching“) ist ein Kunstwort, dass sich aus den Begriffen Password Harvesting und
Fishing zusammensetzt. Die Bezeichung könnte man
frei mit "Angeln" oder "abfischen" von persönlichen Daten
übersetzen. Die Methode stellt den Versuch dar, in den Besitz von Zugangsdaten
argloser Internetnutzer zu gelangen. Seit 2003 sind vor allem in der USA
dutzende von Phishing-Attacken durchgeführt worden. Ziele waren vor allen
Dingen Kunden großer amerikanischer Banken. Erstmals waren auch im Mai 2004
Kunden deutscher Banken im Visier der Phisher. Bekannteste Opfer waren die
Volks- und Raiffeisenbanken, die Deutsche Bank sowie die Postbank. Zwischen
2003 und 2004 hat die Phishing-Aktivität nach einer Untersuchung der
"Anti-Phishing-Working-Group" um ca. 1.200 Prozent zugenommen. Die
Vorgehensweise: In einem ersten Schritt werden wahllos E-Mails versendet. Sie fordern meistens
die Empfänger der E-Mails dazu auf, ihre Zugangsdaten auf der angeblichen
Website einer Bank, eines Providers oder Online-Shops neu einzugeben. In dieser
Mail befindet sich ein Link, der auf die vermeintliche Internetseite des
angeblichen Absenders führt. Allerdings ist sowohl die Absenderadresse wie auch
die Website gefälscht. Die gefälschte Website ist dabei dem Original so
täuschend echt nachempfunden, dass der ungeübte Internetnutzer den Unterschied
kaum bemerkt. Wenn Sie auf dieser Seite dann tatsächlich Ihre Zugangsdaten
eingeben, dann haben Sie damit dem Phisher Tür und Tor geöffnet.
Woran
erkennen Sie Phishing?
Firmen, die sicherheitsrelevante Informationen von Ihnen benötigen, werden sich
niemals per e-Mail an Sie wenden. Banken und Dienstleister führen regelmäßig
Datensicherungen ihrer Systeme durch, so dass Ihre Daten im Falle eines
technischen Problems immer aus den Sicherungskopien hergestellt werden können.
Wie
können Sie sich vor Phishern schützen?
- Wenn Sie Phishing-E-Mails erhalten, sollten Sie diese
Nachricht an Ihren Dienstleister weiterleiten, damit dieser tätig werden kann.
Und ansonsten machen Sie damit, was Sie sonst auch mit Müll tun: -
Wegschmeißen!!
- Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten wie z.B. Kreditkartennummern,
Geheimnummern oder TAN-Nummern auf Webseiten ein, wenn sie per E-Mail dazu
aufgefordert wurden.
- Achten Sie auf Sicherheitsmerkmale der Internetseite Ihrer Bank: Die
Internetadresse beginnt beispielsweise immer mit https://www..., ferner muß in Ihrem Browser immer ein
Sicherheitsschloss in der unteren Leiste angezeigt werden.
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Nutzen Sie immer die "Abmelden- oder Logout-Funktion" auf der
Internetseite Ihres Anbieters, wenn Sie Ihre Geschäfte beendet haben.
- Weitere Informationen zum Thema "Phishing" erhalten Sie bei Ihrer Handwerkskammer.
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