Klimaforscher an Schulen 2010
Kreative Ideen, die zugleich
mit Klimaschutz, Handwerk und Europa zu tun haben, waren gefragt: Jetzt
stehen die Sieger des Wettbewerbs "Klimaforscher an Schulen 2010" fest.
Über den ersten Preis, eine von Europe Direct Lüneburg gestiftete Fahrt
ins Klimahaus Bremerhaven, freuen sich angehende Reiseverkehrskaufleute
der BBS I (Berufsbildende Schulen) aus Lüneburg. Sie entwickelten den
Prospekt "Nachhaltiges Reisen". "Wir arbeiten in einer
Branche, die viel mit Klimaschutz über Grenzen hinweg zu tun hat – ob
nun Wälder für Ferienparks weichen müssen oder die Leute mit dem Auto
anreisen", so die jungen Leute. Weil sie einen Prospekt über
nachhaltiges Reisen nirgendwo entdeckt hatten, entwarfen sie selbst
einen. Die Jury war begeistert.
Einen zweiten Preis erhalten
Schüler der Jobelmann-Schule (BBS I) in Stade, die mit eigens
entwickelter Computer-Software das "Automatisierte Stoßlüften" von
Klassenzimmern vervollkommnen. So lassen sich enorm Heizkosten sparen.
Weil der Jury die Entscheidung schwerfiel, gab es ebenfalls Platz zwei
für die "Klimadetektive" der Grundschule Estorf im Landkreis Stade. Die
Schule hatte bereits 2009 den von der Handwerkskammer gestifteten Preis,
einen Klassensatz des Buches "Sind die HelleWecks noch zu retten?"
gewonnen. Beim diesjährigen Wettbewerb kamen die Bücher für eine
Teilaktion zum Einsatz – mit Erfolg. Alle ausgezeichneten Schülerinnen
und Schüler dürfen sich auf einen Besuch des Klimahauses in Bremerhaven
freuen.
 | |  |
| Die ersten Preisträger: BBS 1 Lüneburg | | Chris Preiszan mit einem Wettbewerbs-Modell / BBS 1 Stade (Jobelmann-Schule) |
| | | |
 | | |
| Die "Klimadetektive" der Grundschule Estorf | | |