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Ausbildungsstandort von bundesweiter Bedeutung
Fördergeldbescheide für den Bau des Kompetenzzentrums Innovative Gebäudetechnik in Stade sind bei der Handwerkskammer eingetroffen

Der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade liegen jetzt die Bewilligungsbescheide über Fördergelder des Bundes in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro und des Landes in Höhe von rund 950.000 Euro für das in Stade entstehende Kompetenzzentrum Innovative Gebäudetechnik ­– kurz Komzet-InnoGTec – vor. Handwerkskammerpräsident Rolf Schneider betont, welch herausragende Bedeutung das Zentrum in Zukunft haben werde: "Das Stader Kompetenzzentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Neuausrichtung der Berufsbildung in Deutschland. Es wird in seinem Fachgebiet eine Vorreiterrolle einnehmen." "Wir sind sehr stolz darauf, nach dem Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeug- und Landmaschinentechnik in Lüneburg, nun ein zweites Kompetenzzentrum mit einer 'Leuchtturmfunktion' errichten zu können", ergänzt Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Norbert Bünten. "Diese Zentren spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, dass sich gesellschaftliche, wirtschaftliche und technische Entwicklungen in Aus- und Weiterbildungsinhalten widerspiegeln", so Bünten weiter.

Rund 3,8 Millionen Euro kostet der Bau des Stader Komzet-InnoGTec, das Ende 2012 fertig sein soll. Es entsteht an der Rudolf-Diesel-Straße direkt gegenüber vom Technologiezentrum der Kammer. 715.000 Euro werden außerdem in den nächsten drei Jahren für Personal- und Sachkosten aufgebracht. All das geschieht im Rahmen der bundesweiten Entwicklung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten zu Kompetenzzentren. Von den zuwendungsfähigen Bau-, Personal- und Sachkosten übernimmt der Bund jeweils die Hälfte. Die übrige Hälfte wird wiederum zu 50 Prozent vom Land gefördert.

"Im Komzet-InnoGTec soll insbesondere der Bildungsbedarf von Unternehmen aus den Branchen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektrotechnik sowie Kälteanlagentechnik möglichst früh erkannt und in innovative Qualifizierungsmaßnahmen umgewandelt werden", erklärt Jörg Warnecke, Geschäftsführer Akademien und Kompetenzzentren bei der Handwerkskammer. Das Gebäude werde sowohl als Seminar- und Schulungszentrum als auch als Informations- und Beratungszentrum für alle Interessierten zur Verfügung stehen. "In seiner Konzentration auf die Gebäudetechniken des 21. Jahrhunderts verfolgt es den konsequenten Einsatz erneuerbarer Energien", so Geschäftsführer Warncke. Das Zentrum erhält beispielsweise eine begehbare Dachfläche, die mit Solar- und PV-Anlagen ausgestattet sein wird, die zu Schulungszwecken genutzt werden können.

Das Stader Kompetenzzentrum in der Entwurfsdarstellung der ausführenden Architektengemeinschaft Wehmeyer und Peter aus Harsefeld. (Foto: Wehmeyer und Peter)


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