Zur Woche der Weiterbildung eröffnete die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade offiziell das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeug- und Landmaschinentechnik.
Dr. Bernd Althusmann (oben), Staatssekretär im niedersächsischen Kultusministerium, Rolf Schneider (links), Präsident der Handwerkskammer, Kammerhauptgeschäftsführer Norbert Bünten (2. v. re.) und Jörg Warnecke, Geschäftsführer Fort- und Weiterbildung Kompetenzzentren der Handwerkskammer.
Braunschweig/Lüneburg/Stade, 22. Oktober 2009.- Als einen „Meilenstein für die Branche in der Region und darüber hinaus“, bezeichnete Rolf Schneider, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, in seiner Begrüßungsrede das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeug- und Landmaschinentechnik (Komzet-NLTec), das jetzt im Rahmen der niedersächsischen Woche der Weiterbildung offiziell eröffnet wurde. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Handwerk und Wirtschaft waren gekommen, um sich von dem deutschlandweit einmaligen Kompetenzzentrum, in das mehr als zwei Millionen Euro investiert worden sind und das eine Vorreiterrolle bei der grundlegenden Neuausrichtung der Berufsbildung einnimmt, ein Bild zu machen. Die Nutzfahrzeug- und Landmaschinentechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer High-Tech-Industrie entwickelt und vollzieht diesen Wandel mit zunehmender Geschwindigkeit weiter. Das Kompetenzzentrum bildet nun eine fachliche Einheit für die überbetriebliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Meisterschule und die Betriebsberatung. „Dabei profitieren die Lehrgangsteilnehmer und Betriebe durch die bundesweite Vernetzung mit Hochschulen, Forschungsinstituten sowie mit Herstellern und Zulieferbetrieben von einem Netzwerk professioneller Ansprechpartner“, betonte Schneider. In seiner Begrüßung stellte er positiv heraus, dass kein anderer Wirtschaftszweig der Wirtschaftskrise so trotze, wie das Handwerk aus der Region. Das Stimmungsbarometer für die Geschäftslage in den Betrieben sei im dritten Quartal dieses Jahres kräftig gestiegen. Insgesamt bezeichnete er das Handwerk als „Fels in der Brandung“. Um der Krise auch weiterhin wirkungsvoll entgegenzutreten, sei vor allem die Qualifizierung der Mitarbeiter wichtig. Darauf legte auch Dr. Bernd Althusmann, Staatssekretär im niedersächsischen Kultusministerium, in seiner Festrede den Fokus. Er betonte die Wichtigkeit des „Lebenslangen Lernens“. „Weiterbildung gestaltet und sichert Zukunft“, so seine Worte. Jeder, der über eine vernünftige Ausbildung verfüge, sei in hohem Maße vor Arbeitslosigkeit geschützt und stärke gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit Niedersachsens als Wirtschaftsstandort. Er bezeichnete das Kompetenzzentrum als einen „Leuchtturm der Berufsbildung“, der nun Tag für Tag beweisen könne, dass er seinem Titel gerecht werde. Der Staatssekretär hatte zudem zur großen Freude der Handwerkskammer eine positive Nachricht aus Hannover mit im Gepäck. So erhält die Kammer für eine geplante 500.000 Euro teure Leichtbauhalle auf dem Gelände des Komzet-NLTec, Fördergelder in Höhe von 375.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Abschließend wünschte Althusmann dem Kompetenzzentrum gutes Gelingen und denen, die es nutzen werden, alles erdenklich Gute. „Wir stehen fest an der Seite des niedersächsischen Handwerks“, so sein Schlusswort.
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