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Die Gesellen in der Handwerksorganisation
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Handwerkskammer stellt neuen historischen Bericht vor
Braunschweig/Lüneburg/Stade, 23. November 2009.- Die Erfolgsgeschichte der Handwerksorganisation in Deutschland ist untrennbar mit den Gesellen verbunden. Von Beginn an haben sie gemeinsam mit den Meistern in den Handwerkskammern das Fundament zur modernen handwerklichen Selbstverwaltung gelegt. Kein anderer Wirtschaftszweig hat eine derart selbst- und standesbewusste Arbeitnehmerschaft hervorgebracht wie das Handwerk. Die Grundlage hierfür stellt die besondere Qualifikation der Gesellen dar, die bis heute die Basis des technischen Wissens und Könnens im Handwerk bildet. Handwerkskammern vertreten nicht nur die Interessen der Unternehmer, sondern der gesamten Un-ternehmen und ihrer Angehörigen. Die Gesellen sind deshalb in sämtlichen Gremien der Kammern gleichberechtigt vertreten. Dadurch ist die moderne Handwerksorganisation in der Lage, ihre Arbeit erfolgreich und auf dem Wege des friedlichen Ausgleichs zu leisten. Dies ist, wie der Blick in die Geschichte zeigt, keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Immer wieder musste der Ausgleich der Interessen zwischen Gesellen und Meistern hergestellt und ein Konsens neu gefunden werden.
Der Historiker und Politikwissenschaftler Dr. phil. Thomas Felleckner, Abteilungsleiter bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, hat die historische Rolle der Gesellen in der Handwerksorganisation untersucht und in einem Bericht zusammengefasst, den man entweder von der Internetseite der Handwerkskammer www.hwk-bls.de herunterladen oder bei Alexandra Stehr, Telefon 04131 712-367, E-Mail: stehr@hwk-bls.de anfordern kann. |
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