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home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Lüneburg / 2009 / Mai / Niedersächsische Kultusministerin besuchte das Technologiezentrum Handwerk in Lüneburg (26.05.2009) |
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"Wir müssen dem Handwerk das bieten, was es von uns erwartet"
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Lüneburg/Stade, 26. Mai 2009.- „Das Handwerk entwickelt sich gut und ich bin davon überzeugt, dass die Mittel hier sehr sinnvoll eingesetzt werden“, so die Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann bei der Übergabe von zwei Förderbescheiden für die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Insgesamt 731 000 Euro wurden für das Technologiezentrum Handwerk (TZH) in Lüneburg bewilligt und 83 000 Euro für das TZH in Stade. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und fließen in die insgesamt 50 Werkstätten des Technologiezentrums in Lüneburg zur Verbesserung der Technologischen Lehrlingsqualifizierung (TLQ) sowie in die Meistervorbereitung und Fortbildung in Stade. Rolf Schneider, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, freute sich über die Zuwendungsbescheide und erklärte: „Allein könnte die Kammer das nicht bewerkstelligen, sondern sie ist angewiesen auf Bundes- und Landesmittel, die uns schließlich befähigen, dem Handwerk das zu bieten, was es zur Ent-wicklung seiner Leistunsgfähigkeit benötigt.“ Die Technologische Lehrlingsqualifi-zierung ist ein wichtiger Bestandteil im Handwerk. Sie ergänzt die betriebliche Aus-bildung und die Berufsschule mit zahlreichen und ständig aktualisierten Lehrgängen und bildet damit einen wichtigen Baustein. „Die Ausbildung muss lückenlos erfolgen. Das, was die kleinen Betriebe nicht bieten können, muss die Handwerks-kammer bieten - und das können wir hier“, so der Präsident.
John Driver, Geschäftsführer für Technologische Lehrlingsqualifizierung der Kammer, erläuterte: „Lüneburg ist neben Braunschweig und Stade ein Knotenpunkt in der handwerklichen Ausbildung. Eine moderne Ausstattung ist absolute Voraussetzung für eine effiziente Ausbildung. Wir haben den Anspruch immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und wir alle wissen, wie schnell sich dieser Stand verändern kann.“ Aus diesem Anspruch heraus ergebe sich notwendigerweise auch der Bedarf an umfangreichen Beschaffungen von Gerät, Maschinen, Werkzeugen und Lehrmitteln in den einzelnen Gewerken.
Die Stader Fördergelder werden in die dortigen Werkstätten für die Meistervor-bereitung und Fort- und Weiterbildung investiert. „Die Kammer legt großen Wert auf ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Weiterbildungsangebot für die Handwerker ihres Bezirks, denn qualifizierte Fachkräfte sind begehrt“, ergänzt Jörg Warnecke, Geschäftsführer für Fort- und Weiterbildung/Kompetenz-zentren bei der Handwerkskammer. „Die nötigen Anschaffungen in Höhe von insgesamt über 2,4 Millionen Euro in der TLQ Lüneburg und 277 000 Euro in Stade können mit Hilfe der Fördermittel jetzt getätigt werden“, freute sich Kammerpräsident Schneider. Die Kammer hat weitere Förderanträge gestellt. Ministerin Heister-Neumann stimmte optimistisch: „Es gibt gute Aussichten für die Genehmigungen dieser Anträge.“ |
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