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home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Lüneburg / 2009 / Mai / Neue Untersuchung über Niedersächsisches Innovationsförderprogramm (22.05.2009)
Innovationsberater spielen entscheidende Rolle
Lüneburg/Stade, 22. Mai 2009.- Für Handwerksbetriebe sind die Innovationsberater der Handwerkskammern wichtige Ansprechpartner, wenn es um Wirtschaftsförderung geht. Durch deren Tätigkeit werden Informationsnachteile abgebaut, die eventuell eine Hemmschwelle für die Beantragung einer Innovati-onsförderung darstellen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung zum Niedersächsischen Innovationsförderprogramm (NIFP), die sich auf eine Befragung der von 2004 bis Mai 2007 geförderten Unternehmen bezieht.

Das Urteil der Geförderten über das NIFP ist sehr gut. Vor allem die Förderzuschüsse erfreuen sich großer Beliebtheit. Gelobt wird insbesondere der relativ geringe bürokratische Aufwand, der bei Antragstellung und Förderablauf notwendig ist. Der Zeitaufwand für den Förderantrag und die Dokumentation der Fördermittelverwertung sei beispielsweise im Handwerksprogrammteil des NIFP wesentlich geringer als im Programmteil für Untermnehmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, der in der Untersuchung zum Vergleich herangezogen wird. Dennoch nehmen überwiegend größere Handwerksunternehmen den Aufwand auf sich.
In erster Linie werden durch das NIFP bereits innovative Unternehmen gefördert. Als eine Motivation zu innovativen Maßnahmen dient das NIFP deutlich seltener. Die häufigsten Innovationshemmnisse sind laut der Befragung der Mangel an Kapital und an geeignetem Fachpersonal, die Innovationsrisiken sowie die Beschränkungen durch Gesetze und Regeln.
Unternehmen, die sich der richtigen Informationsquellen bedienen, finden zielsicherer ein geeignetes Förderprogramm. Die Innovationsberatung der Hand-werkskammern wird hier neben Messen, Fachtagungen, Lieferanten, Hausbanken etc. immer wieder als zuverlässige Quelle genannt.

Die gesamten Ergebnisse der Untersuchung sind nachzulesen in dem von Verena Mertins herausgegebenen 58-seitigen Arbeitsheft „Innovationsförderung für das Handwerk“, Göttingen 2009.

Zu beziehen ist das Heft für 8,50 Euro beim Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, Telefon (05 51) 39 48 82, info@ifh.wiwi.uni-goettingen.de.  


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