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home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Lüneburg / 2009 / Juli / Handwerk von hoher Bedeutung (28.07.2009)
Metropolregion Hamburg stärken
Braunschweig/Lüneburg/Stade, 28. Juli 2009.- Zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu Fragen der Standortpolitik und des Regionalmarketings trafen sich der Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg, Senator Axel Gedaschko, sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Hamburg Marketing GmbH, Heinrich Lieser, mit Norbert Bünten, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Hamburg am Rande einer Vortragsveranstaltung. Gedaschko betonte den starken Willen zur Zusammenarbeit im Rahmen der Metropolregion und die intensive Verflechtung der Stadt mit dem Umland. 260.000 Menschen pendeln täglich in die Stadt, 100.000 Personen fahren täglich zur Arbeit in die angrenzenden Landkreise. 50 Prozent der Auszubildenden in den Hamburger Betrieben kommen aus dem Umland.

Die Stadtwerbung „Ja zu Hamburg“ stellte Heinrich Lieser vor. Die Wirtschaftsförderung berät bestehende Unternehmen, unterstützt Existenzgründer und wirbt um Neuansiedlungen weltweit. Dabei arbeitet sie unter anderem auch mit den benachbarten niedersächsischen Landkreisen zusammen, um die Metropolregion als Ganzes zu stärken. Lieser erläuterte im Weiteren die Überlegung, bei der Förderung von Talenten nicht allein den Blick auf Studenten zu werfen, sondern zu erwägen, zukünftig auch junge Handwerker in das Suchfeld einzubeziehen.

Bei der gemeinsamen Suche nach Wegen aus der aktuellen Wirtschaftskrise verwies Bünten auf die stabilisierende Wirkung kleiner und mittlerer Betriebe des Handwerks. Der Blick allein auf Großunternehmen sei zu eng; erst die richtige Mischung erbringe ein Optimum. Besonders interessiert zeigte sich Bünten an der Idee der Hamburger Wirtschaftsförderung, mittelgroße Unternehmen des Bau- und Ausbaubereichs zu Bietergemeinschaften zu vereinen, um Aufträge auf asiatischen Märkten bedienen zu können.


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