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home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Lüneburg / 2009 / Juli / Anerkennung für 34 Jahre als Interessenvertreter des Mittelstands (07.07.2009)
Ehrenpräsident Schmidt erhält Ehrenring des niedersächsischen Handwerks

NHT-Präsident Karl-Heinz Bley MdL (Mitte) händigte mit dem Ehrenring die Urkunde an Ehrenpräsident Gernot Schmidt aus und dankte dessen Ehefrau Berbel für die Unterstützung ihres Mannes in seinen Ehrenämtern.
Foto: hmsmedien/Herms

Braunschweig/Lüneburg/Stade, 7. Juli 2009 (hms).- Gernot Schmidt, Ehrenpräsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sowie langjähriger Vorsitzender der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen und Vizepräsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT), ist der Ehrenring des Niedersächsischen Handwerks verliehen worden. Mit dieser selten vergebenen Auszeichnung erhalte das 34 Jahre währende ehrenamtliche Engagement des Celler Installateur- und Klempnermeisters seine hoch verdiente Würdigung, betonte NHT-Präsident und MdL Karl-Heinz Bley bei der Überreichung des Ehrenrings in Hannover.

Die Bandbreite seines ehrenamtlichen Einsatzes für das Handwerk reichte von den Aufgaben eines Lehrlingswartes, Obermeisters und Kreishandwerksmeisters bis zur Präsidentschaft der Handwerkskammer Lüneburg-Stade, die dann für viele Jahre Vorstands- und Präsidialämter in der niedersächsischen Handwerksorganisation und im Zentralverband des Deutschen Handwerks nach sich zogen. Zusätzlich arbeitete Schmidt in vielen Aufsichtsgremien der handwerksnahen Wirtschaft von der Volksbank Celle-Burgdorf bis zur Handwerksmesse-Gesellschaft in München mit. Es gebe kaum eine zweite Persönlichkeit in Niedersachsen, betonte Bley, „die so eng mit dem Handwerk und all seinen Organisationsteilen verbunden war.“

Große Verdienste habe sich der Handwerksunternehmer als Interessenvertreter des gewerblichen Mittelstandes auch dadurch erworben, dass er stets für die Senkung der Lohnzusatzkosten und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsgruppen mit hohem Arbeitskräfteeinsatz eintrat. Frühzeitig habe er auch die Auswirkungen und Chancen der EU-Osterweiterung erkannt und die Gründung der Osteuropa-Agentur mit in die Wege geleitet, die heute als „Norddeutsches Handwerk International“ (NHI) Exportchancen in neue Märkte eröffnet. Dabei habe er die regionalen Märkte nicht aus dem Blick verloren. Auf seine Initiative hin sei 2001 das gemeinsame Empfehlungspapier des niedersächsischen Handwerks und der kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen vereinbart worden. Seither werden gemeinsam die Schwarzarbeit bekämpft und mit großem Einvernehmen öffentliche Auftragsvergaben sowie kommunale Beschäftigungsmaßnahmen gestaltet.

Mit Schmidts Abschied aus dem aktiven ehrenamtlichen Einsatz verliere das Handwerk einen guten Freund und fairen Mitstreiter, der sich gegenüber allen Gesprächspartnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik als verlässlicher und kompetenter Handwerksvertreter erwiesen habe.


 



 


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