|
|
|
home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Braunschweig / 2010 / Februar / Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist besser, als man angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise erwarten konnte. (23.02.2010) |
 |
Lehrstellenbilanz 2009
|
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist besser, als man angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise erwarten konnte. So kann auch für 2009 eine positive Bilanz der Lehrstellensituation im gesamten Bezirk der Handwerkskammer gezogen werden.
Braunschweig, 23.02.2010 - Insgesamt wurden im Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade 5.878 neue Lehrstellen im vergangenen Jahr neu eingetragen. Das sind nur rund zwei Prozent weniger als 2008. "Das Handwerk hat damit das Niveau des Vorjahres trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehalten. Darüber sind wir sehr froh", sagte Kammerhauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann. Etwas schlechter als das Gesamtergebnis sieht die Situation im ehemaligen Kammerbezirk Braunschweig aus. Hier ging die Zahl der neuen Lehrstellen um 6,7 Prozent von 1.936 auf 1.806 zurück. Ein Grund dafür sei laut Schlieckmann unverändert die oft mangelnde Qualifikation der Bewerber. "Die Auftragsbücher insbesondere der leistungsstarken Betriebe waren durch die Konjunkturpakete voll, aber gerade diese Betriebe stellen auch höhere Ansprüche an ihre Lehrlinge, sodass einige Ausbildungsplätze nicht besetzt werden konnten", erklärte er. Positiver fiel das Ergebnis im ehemaligen Kammerbezirk Lüneburg-Stade aus: Mit 4.072 neuen Auszubildenden wurde die Vorjahreszahl knapp erreicht; lediglich 15 Lehrstellen fehlen gegenüber 2008.
Rund zehn Prozent der neuen Lehrlinge haben einen Migrationshintergrund. "Das zeigt, dass gerade im Handwerk gute Chancen für junge Menschen mit ausländischer Herkunft bestehen", betonte Schlieckmann. Angesichts der demografischen Entwicklung, die einen Rückgang an Schulabgängern und damit Lehrstellenbewerbern für die nächsten Jahre voraussagt, sei diese Tendenz sehr zu begrüßen. Nach wie vor unterrepräsentiert im Handwerk seien aber junge Frauen und Abiturienten. "Hier besteht unverändert Handlungsbedarf", sagte Schlieckmann. Gerade einmal drei Prozent der neuen Lehrlinge im Handwerk hätten Abitur. "Das ist eine Quote, die wir gerne erhöhen würden." Nicht zuletzt dazu sei die bundesweite Imagekampagne ins Leben gerufen worden, die das Handwerk als Wirtschaftsmacht und attraktiven Arbeitgeber besonders bei jungen Leuten ins Bewusstsein rufen soll. |
 |
|
Navi
Service im Überblick
Social Media
| Suche
Suche:
|