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home / Aktuelles / Presse / Aktuell aus Braunschweig / 2009 / Oktober / Steuerliche Entlastungen sollen die Betriebe zum Investieren ermutigen (16.10.2009)
Kammer fordert bessere Abschreibungsbedingungen

Braunschweig/Lüneburg/Stade, 16. Oktober 2009.- Steuerliche Entlastungen sollen die Betriebe zum Investieren ermutigen. Die Handwerkskammer fordert deshalb, die Grenze für Sofortabschreibungen zu erhöhen.

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade fordert eine schnelle Neuregelung der Abschreibungsbedingungen für geringfügige Wirtschaftsgüter: „Die Grenze für die Sofortabschreibung sollte zum 1. Januar 2010 auf Tausend Euro angehoben werden“ sagte Hauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann. Durch diese steuerliche Entlastung hätten die Unternehmen einerseits mehr Möglichkeit zu investieren, andererseits würden sie von überflüssiger Bürokratie befreit. „Es wird höchste Zeit, dass Wirtschaftsgüter wie Bürostühle, Werkzeuge und kleine Maschinen wieder besser steuerlich absetzbar werden“, so Schlieckmann. Im Jahr 2008 hatte der Gesetzgeber die Grenze der Sofortabschreibung bei diesen Wirtschaftsgütern von 410 auf 150 Euro gesenkt.

Wie dringend Maßnahmen zur Stärkung der Investitionsbereitschaft sind, zeigen auch die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage der Kammer. Danach nahm mehr als ein Viertel der Betriebe im letzten Quartal Kürzungen am Investitionsbudget vor, und auchin den kommenden Monaten will ein Drittel der Befragten bei den Investitionen den Rotstift ansetzen.


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