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Handwerk profitiert von den Konjunkturpaketen
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Braunschweig/Lüneburg/Stade, 19.11.2009.- Das Handwerk profitiert von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung. Das ergab eine Umfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade unter den Städten, Gemeinden und Landkreisen im Kammerbezirk. Demnach ist das örtliche Handwerk besonders in den ländlichen Regionen bei öffentlichen Aufträgen gefragt: Mehr als 80 Prozent des Auftragsvolumens gingen dort an Handwerksbetriebe aus der Region. In den Städten und Landkreisen waren es mit rund 70 Prozent etwas weniger. "Das Ergebnis zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem Handwerk gut funktioniert", sagte Kammerpräsident Hans-Georg Sander. Schon in der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer zum Herbstanfang habe sich gezeigt, dass besonders die Bau- und Ausbaugewerke gut ausgelastet seien. Das liege vor allem an den Aufträgen zur Sanierung von Schulen, die durch die Konjunkturpakete gefördert werden.
Zusätzlich zu den Fördermitteln der Bundesregierung in Höhe von 50 Milliarden Euro wurden die Wertgrenzen bei Baumaßnahmen für die freihändige Vergabe auf 100.000 Euro und für beschränkte Ausschreibungen auf eine Million Euro heraufgesetzt. Diese Vereinfachungen nutzten besonders die Städte und Landkreise aus: Alle gaben an, die veränderten Wertgrenzen bei der Auftragsvergabe anzuwenden; in den Gemeinden lag die Quote bei 70 Prozent.
Die Gelder aus den Konjunkturhilfen der Bundesregierung fließen seit Sommeranfang. Dennoch haben noch längst nicht alle Gemeinden diese Mittel abgerufen. Von den befragten Verwaltungseinrichtungen haben die meisten erst einen Teil der zur Verfügung stehenden Mittel tatsächlich investiert. „Für das Handwerk ist es gut, wenn die Investitionen nach und nach anlaufen und nicht alle Aufträge auf einmal vergeben werden“, sagte Kammerhauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann. "Die Betriebe müssen die Aufträge mit ihren Mitarbeitern auch leisten können", so Schlieckmann. Für die kommenden Monate sei es daher wichtig, dass die bisherige gute Auslastung gehalten werden könne. |
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