Leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur erforderlich
79 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sind auf eine
leistungsfähige Straßenverkehrsinfrastruktur angewiesen. Zur Qualität
des Straßennetzes befragt, antworten 65 Prozent, dass das Netz
ausgebaut und der Straßenzustand verbessert werden muss. 86 Prozent der
befragten Handwerksbetriebe nutzen in ihrer unternehmerischen Tätigkeit
regelmäßig oder hin und wieder Autobahnen bzw. würden sie nutzen,
sofern in der Region vorhanden. Diese Betriebe wären von einer PKW-Maut
auf Autobahnen potenziell betroffen.
Akzeptanz für PKW-Maut nur bei gleichzeitiger Entlastung
Zwei Drittel der befragten Handwerksbetriebe würden eine
zweckgebundene PKW-Maut auf Autobahnen unter bestimmten Bedingungen
akzeptieren. Eine Mehrheit von 57 Prozent knüpft die Zustimmung daran,
dass Autofahrer an anderer Stelle entlastet werden, jeder zehnte
Betrieb befürwortet grundsätzlich eine PKW-Maut. Zur Frage der
Mauthöhe: Selbst bei gleichzeitiger Entlastung würde eine Mehrheit von
61 Prozent maximal eine jährliche Maut von 100 Euro akzeptieren.
Knappes Votum für Entlastung bei Mineralöl-/Ökosteuer
Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent derjenigen Betriebe, die eine Maut
nur bei gleichzeitiger Entlastung akzeptieren, spricht sich für
Entlastungen bei der Mineralöl- bzw. Ökosteuer aus. 47 Prozent sind für
Entlastungen bei der Kfz-Steuer.
Pauschale Vignetten-Lösung bevorzugt
Die befragten Handwerksbetriebe, die einer PKW-Maut nicht grundsätzlich
ablehnend gegenüber stehen, sprechen sich zu 64 Prozent für eine
pauschale Lösung in Form einer Jahres- bzw. Kurzzeit-Vignette aus. Nur
36 Prozent befürworten eine streckenbezogene bzw. kilometerabhängige
Maut.
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