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Postproduktion läuft
Der TV-Spot zur Imagekampagne des Handwerks geht auf die Zielgerade: Das renommierte Londoner Unternehmen „The Mill“ übernimmt die sogenannte Postproduktion – und sorgt so für den richtigen Schnitt, täuschend echte Effekte und wirkungsvolle Musik. 

Der Regisseur Peter Thwaites rief im September in Berlin ein letztes Mal „Cut!“. Damit waren zwar alle Aufnahmen „im Kasten“ und die Dreharbeiten für den Werbspot des deutschen Handwerks abgeschlossen. Für das Unternehmen „The Mill“ ist die Arbeit jetzt jedoch erst richtig losgegangen. Die Londoner Effekt-Spezialisten sorgen dafür, dass der Spot seine volle Wirkung entfalten kann und pünktlich im Januar 2010 in die Kinos und auf die Fernsehbildschirme kommt. The Mill bearbeitet – wie auch bei großen Hollywood-Produktionen üblich – die gefilmten Sequenzen digital.

An diesen Nachbearbeitungen sind viele Spezialisten beteiligt:

Der Colorist zum Beispiel sorgt dafür, dass die Aufnahmen in Hinblick auf Helligkeit und Farbe aufeinander abstimmt werden – so kann die gewünschte Stimmung noch verstärkt werden oder ein Regentag, der beim Dreh dazwischen kam, wird plötzlich zu Sonnenschein.

Spezialisten fügen am Computer zudem spezielle digitale Effekte ein. Zwar wurde bei den Aufnahmen vor Ort viel Wert darauf gelegt, die Effekte in Handarbeit zu schaffen und abzufilmen, manches geht aber eben doch nur am Computer. Zum Beispiel eine steinerne Statue, die sich aus einer Hauswand löst und im freien Fall zu Staub zerfällt – der Computer schafft eine täuschend echte Illusion.

Zu den Aufgaben der Postproduktion gehört aber auch die Aufnahme oder Veränderung von Geräuschen. Hier werden beispielsweise die Original-Töne bearbeitet oder synthetische Geräusche am Computer erstellt und nachträglich eingefügt.

Auf dieser – akustischen – Seite der Postproduktion sind auch Sounddesigner, Sound Re-recording Mixer und Tonmeister tätig. Sie nehmen sich der Klangwelt eines Spiel- oder Werbefilms an und sorgen so für die richtige Atmosphäre. Dafür sind unter anderem die Komposition, Aufnahme, Bearbeitung und das Hinzufügen der Filmmusik notwendig. Ganz wichtig hierbei: Jede Zehntel-Note muss zu jeder Zehntel-Sekunde des Films passen.

Und dann wird mit der Tonmischung dafür gesorgt, dass der richtige „Sound“ entsteht – nicht zu laut, nicht zu leise und immer passend zum Filmverlauf. 

Mit ihrer Expertise tragen die Londoner Fachleute dazu bei, aus einer Idee einen wirklich beeindruckenden Spot zu schaffen. Der kurze Werbefilm für die kommende Imagekampagne zeigt mit eindrucksvollen Bildern und berührender Musik, wie eine Welt ohne die vielfältigen Produkte des Handwerks aussehen würde. So hilft „The Mill“ maßgeblich, die Leistungen des deutschen Handwerks in Szene zu setzen. Und noch wichtiger: einen Eindruck zu vermitteln, was wir ohne die Millionen von Handwerker in unserem Land schmerzlich vermissen würden.

„The Mill“ mit Büros in Los Angeles und New York gehört zu den führenden Dienstleistern im Bereich der Postproduktion. In der Vergangenheit erhielt die 1990 gegründete Firma bereits zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Sie war beispielsweise verantwortlich für die Effekte in Ridley Scotts Film „Gladiator“ – eine Arbeit, für die „The Mill“ mit dem Oscar geehrt wurde. Neben Filmen arbeitete die Firma auch bereits an zahlreichen bekannten Musikvideos und Werbe-Spots. 

12.11.09


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